Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

träubelmusz, m.

träubelmusz, m.,
defrutum gesoten wein, treubelmusz Diefenbach 170ᵇ; gesottner weyn bisz auff honigs dicke, treubelmusz Frisius 379ᵃ; tr. oder traubenlatwerg Maaler 407ᵃ; Kramer 2 (1702) 1115ᵇ: ausz etlichen (weintrauben) haben wir im herbst latwergen und treubelmusz gesotten H. Bock kreuterb. (1587) 450ᵇ; name einer speise:
darauff man dir verehren musz
ein gesotten wein und treubelmusz
G. Fr. Messerschmidt spital (1618) 45;
alle freud uff erden ist vermist (vermischt) mit trurigkeit gleich ein trubelmuͦsz oder ein geknöflet muͦsz, da erbssen und gersten undereinander gesotten ist Keisersberg narrenschiff (1520) 95ᵇ; trüübelmüesli Friedli Bärndütsch 4, 420.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1933), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1306, Z. 50.

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Zitationshilfe
„träubelmusz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4ubelmusz>, abgerufen am 28.09.2021.

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