Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

träubeln, vb.

träubeln, vb.,
dialektisch und lexikalisch: träupeln je drei und drei hafergarben zusammen auf dem felde aufstellen Unger-Khull steier. 166ᵇ; sich träubeln in trauben schieszen, to knit grapes Ludwig teutsch-engl. lex. (1716) 2003; geträubelt racematus Steinbach (1734) 2, 845. unklar: sein reimen war, wer etwas im glas überlast, dem teuffel ein opffer laszt, darumb muszt er täglich nach der weinvisirer tabulatur viermal weyselen, treubelen und beibelen Fischart Garg. 61 ndr.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1933), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1306, Z. 65.

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Zitationshilfe
„träubeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4ubeln>, abgerufen am 24.09.2021.

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