Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

träufeltuch, f.

träufeltuch, f.,
eine versuchte verdeutschung für serviette, die sich vereinzelt vom ende des 18. jh. an findet: wenn wir einen wohlbesetzten tisch finden, wird uns auch kein träufeltuch fehlen Musäus volksm. 3, 78 Hempel; das ist echte theologie, ganz im modernen schnitt mit frack und gesetztafel, statt eines träufeltuches oder schlappers als brustlatzen Chr. Kapp bei Bolin ausgew. briefe von u. an L. Feuerbach 2, 27.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1934), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1414, Z. 73.

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trotzteufel tröpflein
Zitationshilfe
„träufeltuch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4ufeltuch>, abgerufen am 17.09.2021.

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