Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

träumchen, n.

träumchen, n.,
deminutiv zu traum, oft mit dem sinn einer spöttischen reduzierung der bedeutung für die wirklichkeit:
ma foi! das ahnte mir,
heut hatt ich so ein träumchen
Bürger ged. (1778) 145;
gott ... bewahre mich vor träumen und träumchen Göthe I 47, 335 W.; ich musz ein schwätzer werden in meinen alten tagen, weil euch der schlaf ein banges träumchen schickt W. Weigand die renaissance 3, 109.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1934), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1476, Z. 69.

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Zitationshilfe
„träumchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4umchen>, abgerufen am 24.09.2021.

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