Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

träumeln, vb.

träumeln, vb.,
deminutivbildung zu träumen: leicht träumen, doch selten in eigentlicher bedeutung, vgl. allenfalls i trüümele so süesz vom paradiis Friedli Bärndütsch 3, 223. schriftsprachlich wenig verbreitet; in leichten schlummer versinken: und träumelte ein H. Watzlik Phönix 127; in anlehnung an träumen II D: was wunder also, dasz sie (die romanleser) träumeln und kränkeln Herder w. 8, 423 S.; vgl. Sanders wb. 2, 1359. stärker differenziert in nd. u. md. maa.; neben der bedeutung 'träumen, träumerisch, schlaftrunken sein' vor allem auch in der durch träumen II D 4 charakterisierten bedeutung der langsamen bewegung: drömeln Mensing schlesw.-holst. 1, 875; Doornkaat-Koolman ostfries. 1, 340; rhein. wb. 1, 1504; Frischbier preusz. 152; Schambach Göttingen 49; drüəmeln Woeste-N. westf. 59; Bauer-Collitz waldeck. 22ᵇ; Knothe schles. 162; Leihener Cronenberg. 24.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1934), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1478, Z. 20.

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Zitationshilfe
„träumeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4umeln>, abgerufen am 17.09.2021.

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