Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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traumlich, adj.

traumlich, adj.,
vereinzelt mhd. und im älteren nhd.:
alsam ein ringer schate vert
und als ein troumlicher muot
der liute leben, der welte guot
Rudolf von Ems Barlaam 213, 27 Pf.;
wiewol underweyl die trem war sein und gut ... es beruͤrt auch solchs tremlichs geschicht (talis visio somnialis) nit unser materi, wann die fraw sah schier alle gesiht im dem gepet wachendt und nit slaffende offenb. d. hl. Birgitte (Nürnberg 1502) s 6ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1934), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1517, Z. 56.

träumling, m.

träumling, m.,
im älteren nhd., ohne sich durchsetzen zu können: träumer, phantast; verächtlich-verkleinernd: da man nun sechen wirt, was kluͦger antworten die eingeschlossenen trömling irens abwesens und muͦessiggangs harfür ziechen wellind J. v. Watt dtsche hist. schr. 1, 30; traumling (als beispiel für die endung -ling) Schottel haubtspr. (1663) 372. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1934), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1518, Z. 1.

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trotzteufel tröpflein
Zitationshilfe
„träumling“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4umling>, abgerufen am 24.09.2021.

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