Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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traute1, f.

¹traute, f.,
in md. mundart für die trauung: wie man von freien 'die freit' machte für 'das freien', so macht der landmann von trauen für 'das trauen' die traut, welches er troait ausspricht Anton Oberlausitz 13, 19; trouete neben trou (s. ⁵trau, f.) Kleemann nordthür. 24ᵃ; trauete neben traue Hertel Thür. 246; im volkslied:
klingen sie (die glocken) denn einer traute?
dt. volkslied. (1865) 127 Mittler.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1935), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1558, Z. 6.

traute2, f.

²traute, f.,
ostdt., speciell berlinisch, in der umgangssprache für 'mut'. von trauen, vb., in der bed. I C oben sp. 1342): schneid hätt ich eigentlich immer, blosz ... keine traute nicht G. Hauptmann Gabr. Schillings flucht (1912) 68; dazu hab ich ebenso gut die traute J. Stinde familie Buchholz 4 (1895) 99; er hat keene traute richt. Berliner (1925) 178.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1935), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1558, Z. 14.

träuten, vb.

träuten, vb.,
s. treuten.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1935), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1558, Z. 23.

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Zitationshilfe
„träuten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4uten>, abgerufen am 22.09.2021.

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