Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

trödelladen, m.

trödelladen, m.,
s. auch trödlerladen: dieser bunte anzug diente besser als alles andere als aushängeschild eines trödelladens W. Raabe hungerpastor (1864) 1, 68. als vergleich: alle culturgeschichtlichen werke ... gleichen in ihrer schilderung ... zuweilen groszen trödelläden mit alten kleidern, zu denen die menschen fehlen, die einstmals damit bekleidet waren G. Freytag ges. w. (1887) 1, 190; das alles (schlachtfeld) ist wie ein ungeheurer trödelladen, von einer faust zerrissen, die keine werte mehr kennt E. Jünger wäldchen 125 (1928) 216. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1936), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 777, Z. 19.

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trotzteufel tröpflein
Zitationshilfe
„trödelladen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%B6delladen>, abgerufen am 20.09.2021.

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