Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

trömmellein, n.

trömmellein, n.
1) kleine trommel (s. trommel 1): mit den cymbalen, drümlin und pfiffen darzu F. Platter tagebuch 194 Boos; hat eyn drümelleyn und pfeiffen J. Ayrer schöne Sidea, in opus theatricum (1610) 1, 439ᵇ; wann man das häutlein von dem rattenkönig gerbe und über ein kleines trümmellein spanne und darauff schlage Joh. Prätorius Katzenveit (1665) h 5ᵇ; sprichwörtlich, vgl. oben trommel 1 b: mit dem pfeifflein gewonnen, mit dem trümmelein wider verthan Harsdörffer frauenzimmergesprächspiele (1641) 1, l 4ᵇ. 2) zu trommel 2 d kleine trommel auf einer achse, um etwas darauf aufzuwinden: mit dem andern end oder trum ist das seil umbgewickelt umb ein anders trömlein theatrum machinarum (1614) 4, 64; dieselbigen trömmlen wickeln die zwei seiler eins umbs ander auff und ab 4, 39.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1937), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 820, Z. 42.

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trotzteufel tröpflein
Zitationshilfe
„trömmellein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%B6mmellein>, abgerufen am 24.09.2021.

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