Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tröpflein, n.

tröpflein, n.,
s. tropfen, m. sp. 864 und sp. 872 unten. dazu tröpfleinsweise, tröpfelweise, adv., guttatim Corvinus fons lat. (1646) 402; gern in übertragenem sinne verwendet: es reiten noch einitz immer fremde leute ... zu tröpfelweis bayr. landtagsverh. (1429-1513) 14, 47 Kenner; (eine substanz) steigt auff ... tröpfflins weisz Paracelsus op. (1616) 2, 59 Huser; dein hertz werde tröpleinss weise bisz oben an ... gefüllet werden V. Herberger himml. Jerusalem (1609) 19; damit das wasser daraus (aus dem fasz) in ein untergesetztes geschirr gemach und tröpffelweise ausflieszen möge v. Hohberg georgica curiosa (1682) 1, 74; wasser des trostes ... tröpfleinsweise empfangen J. Lütkemann vorschmack (1696) 756; auch tröpfleinweise Guarinonius greuel der verwüstung (1610) 937;
... das lassen sie tröpfleinweise
träufeln von ast zu ast leise zur wurzel hinab
Rückert w. 2, 501.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1937), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 886, Z. 56.

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tröpflecht tunkagras
Zitationshilfe
„tröpflein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%B6pflein>, abgerufen am 24.09.2021.

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