Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

trübrot, adj.

trübrot, adj.,
zu trübe 1 D 1; von unreiner, unklarer roter farbe, vgl. auchtrübbraun: darbey mercken auch, so der urin dunckelroht gieng, dasz in stomacho ein fieber lig, geht er trubroht, in epate, ziegelroht, in renibus, und seind farben ex putrefactione Paracelsus opera (1616) 1, 764ᶜ Huser; von fern aber ... qualmte ihm schon der trübrothe schein der illumination entgegen wie die aufgehende sonne an einem nebligen herbstmorgen Eichendorff s. w. (1864) 2, 530; die schwarzen scheitelfedern (des kleinspechts) zeigen ... trübrote spitzen Brehm tierl. 4, 629 P.-L.; vermengt mit trübe I B 1:
(so eilt) trübrohter gewölke ...
hinschwebendes bild auf dem bebenden see
grafen zu Stolberg ges. w. 7, 299;
du (Italien), ganz anders als die finstre Carthago und ihr heiszes trübrothes firmament Grabbe w. 3, 441 Bl.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1939), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1209, Z. 1.

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Zitationshilfe
„trübrot“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%BCbrot>, abgerufen am 22.10.2020.

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