Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

trachtbar, adj.

trachtbar, adj.,
fruchttragend, trächtig. im 17. und 18. jh. bezeugt und jetzt noch mundartlich (für Oberhessen Crecelius 1, 286; vgl. wb. d. ned. taal 3, 2, 3223 drachtbar 2). ager fertilis ein trächtbarer acker Corvinus fons lat. 336; vgl. Ludwig teutsch-engl. (1716) 1995; Weismann lex. bipart. (1725) 2, 410ᵃ; Kirsch cornucop. (1775) 2, 293ᵃ; Hederich 2987; vom acker:
der hohe königs-stand,
fürst, adel, bauersmann, das trachtbar ackerland ...
... wird alles dargestellt
in diesem spiel-gespräch
Harsdörffer gesprächsp. 4, 435,
vom thier: dieser langöhrigte sohn einer trachtbaren eselin Lolivetta das teutsche gespenst 349. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1931), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 995, Z. 23.

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Zitationshilfe
„trachtbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/trachtbar>, abgerufen am 26.01.2022.

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