Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tragbank, f.

tragbank, f.,
tragbare bank: 7 pfosteneichen zu decken, lenen, tragebäncken, blocksäulen allg. haush.-lex. (1749) 1, 93ᵃ; die maschila, eine lange, an einem der beiden enden mit rückenlehne versehene ... rohr- oder polsterbank, die von zwei negern ... getragen wird. ... ehe sie (zwei träger) sich mit der tr. in bewegung setzen Soyaux aus Westafrika 1, 344;
da brachten sie auf einer tragebank
den armen Jan mir heim in seinem blute
Halm 7, 183.
berufssprachlich träger des mühlenstegs: die tragebänke dienen dazu, um darauf den steg oder mühlsteg fest auflegen zu können Mothes ill. baulex. 3, 417 f. (dort näheres); auch träger von metallagern Karmarsch und Heeren 6, 494.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1931), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1030, Z. 72.

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Zitationshilfe
„tragbank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tragbank>, abgerufen am 28.01.2022.

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