Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tragbuche, f.

tragbuche, f.,
die gemeine buche, fagus sylvatica, auch mast- oder rotbuche genannt, s. th. 6, 1714; 8, 1302; Holl wb. deutscher pflanzenn. (1833) 57ᵃ; Metzger pflanzenkde (1841) 366; 'in einigen gegenden ein nahme der gemeinen rothbuche, weil sie allein die zur mastung dienlichen bucheicheln trägt, und in so fern tragbar ist; zum unterschiede von der hage- oder steinbuche' Adelung 4, 639; buchbaum wird bey uns zweyerley arten gefunden (die tragbuchen ... und ... hainbuchen oder hagenbuchen); die tragbuchen sind besser zur mast, weil sie ihre bucheckern tragen, die viel zärter und besser sind als die eycheln v. Hohberg georg. cur. (1682) 2, 584; bereits mnd. bezeugt drechboke Schiller-Lübben 4, 565. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1931), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1034, Z. 50.

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Zitationshilfe
„tragbuche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tragbuche>, abgerufen am 28.01.2022.

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