Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

traggeld, n.

traggeld, n.,
geld für das bringen von sachen; bes. im 15. und 16. jh. bezeugt: 4 sch. tragegelt Marienbg. treszlerb. 235 Joachim; (1412) Marienbg. conventsbuch 276 Ziesemer; so sol ein ieglicher würt oder würtin von dem win ... vorabe geben den knehten das tragegelt a. d. j. 1456 bei Eheberg verfassungsgesch. d. stadt Straszburg 1, 175; a. d. j. 1486 bei W. Stein verfassung d. stadt Köln 2, 615; wan die schmit kolen kauffen in schiffen, ... sint sie ... zu geben ... schuldig ... von jeder buden ain halben heller zu traggelt a. d. j. 1511 Frankfurter zunfturkd. 1, 471 Schmidt; dann erst wieder bei M. Kramer traglohn, -geld draagloon, -geld hochnidert. 2, 214ᵇ; drâggeld Doornkaat-Koolman 1, 326ᵃ; von Fischer als ausgestorben bezeichnet im schwäb. wb. 2, 308. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1132, Z. 41.

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Zitationshilfe
„traggeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/traggeld>, abgerufen am 26.01.2022.

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