Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

traghaft, adj.

traghaft, adj.,
trächtig, vom thier:
der (Sibine) schuof diu hôhe gotes kraft,
dazs von ir vriedels (Ezidemon) stimme wirdet tragehaft,
darnâch muoz sie daz kelbel danne gewinnen
Lohengrin 435;
man hat geglaubt, wann einem ein ... traghaffter hund begegnet, ... das bedeute ... unglückhafftige und feindtselige reisen Nigrinus von zäuberern (1592) 136; später nur lexikalisch, auch im sinne von tragbar: tragbar, träglich, traghaft portatilis, gestatorius. traghaft etiam est succollans et fructifer, ferax ... Stieler (1691) 2306; Kramer 2 (1702) 1105ᵃ; traghaft 'so viel als tragbar' Hederich (1777) 2990. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1133, Z. 34.

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Zitationshilfe
„traghaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/traghaft>, abgerufen am 26.01.2022.

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