Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tragkiepe, f.

tragkiepe, f.,
auf dem rücken getragener hoher korb: zur bestimmten stunde wurde der kuchenteig in groszen tragkiepen von unsern dienstmägden zum bäcker getragen Bosse aus der jugendzeit 70; sie (die Indianer) hatten wenig gepäck bei sich und bargen es leicht in den mayakees, ihren tragkiepen v. d. Steinen naturvölker Zentralbrasil. 91; bes. nd. verbreitet: drao(g)kîp Danneil altmärk. 39ᵃ; drâgkîpe Frischbier preusz. sprichw. 2, 231; dragkiip Berghaus Sassen 1, 354; mit umlaut: drägkiip ebda 1, 357; dregkiep Mensing schlesw.-holst. 1, 853; drägkiepe Dähnert plattdtsch. 84 f.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1146, Z. 44.

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Zitationshilfe
„tragkiepe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tragkiepe>, abgerufen am 28.01.2022.

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