Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

traglohn, m.

traglohn, m.:
draechloon portatura v. d. Schueren Teuthonista 84ᵇ Verdam; draeghloon comistrum, merces, quae baiulo datur Kilianus Duffläus (1605) 95ᵇ; traglohn 'das geld, so man einem gibt, das er etwas trägt' Hulsius-Ravellus (1616) 326ᵇ; zuerst 1399: 15 scot tragelon Marienburger treszlerb. 26 Joachim; (1401) ebda 117 u. ö.; 1 sol. wegelon und tragelon ausgabeb. d. Marienburger hauskomturs 4 Ziesemer u. ö.; (1418) leselon, tragelon, furlon, tretelon, hutelon, kelterlon adder was von dem winkoift inzubrengen urkundenb. d. stadt Arnstadt 216; U. v. Richental chron. d. Constanz. conz. 41 lit. ver.; die ambtsknechte müssen denen trägern von jeden zober drey pfennige tragelohn oder gieszegeld geben Hondorff saltzwerk zu Halle (1670) 17; die holz schleppenden weiber ... erhalten 6 gr. für die last, das holz kostet sie 3 gr. ..., die andere hälfte ist ihr tragelohn Göthe III 2, 173 W.; die träger laden eine halbe ihrn, siebenundzwanzig maas, auf und erhalten dafür 1 fl. 15 kr. traglohn Steub sommer in Tirol 1, 201; heute mundartlich in Nordwestdeutschl.: dragluhn Hönig Köln. 36ᵃ; drâglôn Doornkaat-Koolman ostfries. 1, 326ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1153, Z. 56.

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Zitationshilfe
„traglohn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/traglohn>, abgerufen am 26.01.2022.

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