Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tragsamkeit, f.

tragsamkeit, f.,
zu tragsam 2 a, 'duldsamkeit': wie geringschätzig sie mit unsern gesetzen und verordnungen umgehen, obgleich dieselben voller leutselig- und tragsamkeit sind Zinzendorf Socrates (1726) 83; mit was vor einer tragsamkeit, klugheit und verschonen haben sie (die jetzigen evangelischen herren) nicht die gewissen bisz diesen tag tractiret ders. neueste theol. bedencken (1741) 25; von weiter nichts als lauter liebe, sanfftmuht und tragsamkeit zu schwätzen J. Chr. Edelmann göttlichk. d. vernunfft 15; in der rathpflege war er bescheiden und friedsam. seine rechtschaffenheit, seine tragsamkeit, seine menschenliebe ... werden aufs beste ... geschildert Chr. Schubart dtsche chron. (1775) 519.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1161, Z. 19.

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Zitationshilfe
„tragsamkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tragsamkeit>, abgerufen am 26.01.2022.

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