Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tragwall, m.

tragwall, m.,
wassergraben, der das mühlwasser 'trägt'; nur in Tirol gebräuchlich, vgl. th. 13, 1069 u. 1262: (1534) weiter soll kainer kain malwasser ausz dem tragwall zu seinem haus fieren an wissen aines dorfmaisters und ainer nachtperschaft tirol. weisth. 4, 65; es soll auch ieder die tragwahl oder pingern (vertiefungen), zugleich schwellen vor oder durch sein stuck rechtens auf tuen und erhalten, damit der nebenmensch ... sein stück der notturft wässern möge (1568) ebda 3, 124; (1617) ebda 2, 334; (1641) 2, 204 anm. 6; (17. jh.) 4, 124. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1167, Z. 10.

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Zitationshilfe
„tragwall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tragwall>, abgerufen am 16.01.2022.

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