Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

transsubstantiation, f.

transsubstantiation, f.,
'verwendung einer substants oder wesendtlichen dings inn ein andre, also das die vorig gantz auff höre, unnd ein andre an der statt sey' Roth dict. (1572) q 3ᵇ; 'wesensverwandlung' Kinderling reinigk. 339: in unseren zeiten haben sich wahre wunder der transsubstantiation ereignet. verwandelt sich nicht ein hof in eine familie, ein thron in ein heiligtum? Novalis schr. 2, 162 Minor; eine ewige transsubstantiation beyder, der mannichfaltigen natur und der einfachen kunst Ad. Müller verm. schr. 1, 227; der fall mit der Demeter gehört in die mystischen transsubstantiationen Böttiger kl. schr. 1, 259; insbesondere aus dem mittelalterlichen kirchenlatein stammend, im katholischen dogma die umwandlung von wein und brot in leib und blut Christi durch den priester; so z. b. bei Nicolai reise d. Deutschld. 7, 47. — dazu transsubstantiationslehre, f., allg. dt. bibl. 101, 355.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1933), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1247, Z. 45.

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Zitationshilfe
„transsubstantiation“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/transsubstantiation>, abgerufen am 07.07.2020.

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