Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

trugaltar, m.

trugaltar, m.,
altar falscher götter, götzen:
jenes zeitengottes trugaltären
beugte nimmer sich mein kopf und herz.
darum gab für ihre maskenehren
mir die welt nur der verkennung schmerz
(1815) J. R. v. Kalchberg ges. schr. 1, 50 Schlossar;
ha siehe, wo beim friedensmahle
des himmels friede sich ergosz,
da wandeln jetzt der hölle schauer,
da steht des goldes trugaltar
Aloys Schreiber poet. w. (1817) 1, 49;
wann wird nach soviel finsternisz und zähren
mir irren priesterin von tausend trugaltären (mille
die ruh in meinem gott zu theil? autels)
Geibel-Leuthold fünf bücher franz. lyrik (1862) 85.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1939), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1256, Z. 16.

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Zitationshilfe
„trugaltar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/trugaltar>, abgerufen am 01.08.2021.

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