Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

truggefühl, n.

truggefühl, n.:
wie hätte sie gemerkt, dasz fee Mab ihr spiel
mit ihren frommen augen treibe?
der himmel weisz, wie weit bey diesem truggefühl
Rosinens fantasie vielleicht gegangen wäre
Wieland w. 21 (1796) 313;
alle jene stimmen und laute in busch und wald, bei denen uns so gern das truggefühl unsichtbarer belebtheit überschleicht Peschel völkerkde (1874) 335.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1940), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1292, Z. 44.

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Zitationshilfe
„truggefühl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/truggef%C3%BChl>, abgerufen am 31.07.2021.

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