Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

truggespinst, n.

truggespinst, n.:
weiber können all eyn kunst,
die heyszt truggespunst
Fischart w. 3, 271 Hauffen;
wie kannst du wahrheit nennen, ihren namen
entweihen durch so schwarzes truggespinnst
Fr. graf Kalckreuth dram. dicht. (1824) 1, 75;
lasz mich! euer truggespinnst
vor aller augen lös ichs auf; noch, noch ists zeit
Eduard Müller Simson u. Delila (1853) 18;
das flammenschwert der wahrheit, das auf einmal alle truggespinnste durchschneidet, darf man nie aus der hand geben Gutzkow ritter v. geiste (1850ff.) 6, 83; was er für das allerrealste hielt, war ein truggespinst Rich. Wagner ges. schr. u. dicht. (1897) 10, 274.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1940), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1293, Z. 65.

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Zitationshilfe
„truggespunst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/truggespunst>, abgerufen am 31.07.2021.

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