trumeau m.
Fundstelle: Lfg. 9 (1940), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 1335, Z. 60
'pfeilerspiegel', im 19. jh. beliebtes franz. lehnwort; zur herkunft aus germ. *þrum- (s. unten trumm) vgl. Gamillscheg etym. wb. d. frz. spr. 872: sie stand noch neben ihr vor dem trumeau W. Hauff s. w. (1890) 3, 65; vor dem gleichen trumeau wurden die reden studiert G. Keller ges. w. (1889) 10, 23; während sich an einem der wandpfeiler ein prächtiger trumeau mit zwei vorspringenden goldenen sphinxen breitmachte Fontane ges. w. I 5, 19. —
Zitationshilfe
„trumeau“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/trumeau>, abgerufen am 22.11.2019.

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