umher adv.
Fundstelle: Lfg. 6 (1933), Bd. XI,II (1936), Sp. 940, Z. 58

Unterbegriffe in diesem Artikel

verbindung der beiden adverbia um und her; in älterer zeit umbher, ummeher, auch umbhär, umbhar; als umber Murner badenfahrt 30, 22 Martin; ummer (1450) städtechron. 2, 228; Wickram 8, 240 Bolte; umer Schwabe tintenfäszl (1745) B 8ᵃ; mit der erweiterten form (vgl. teil 4, 2, 1121) umbhero Mathesius Syrach 1, 116ᵇ.
1)
selbständig oder in loser verbindung mit dem verb.
a)
local in der bedeutung 'ringsumher', auf einen mittelpunkt, eine achse mehr oder weniger deutlich bezogen, zunächst an eine locale bestimmung oder an ein subst. angefügt, und dann eine ruhelage bezeichnend: die weil flohe sein wagenburg ummer dar wegk (1450) städtechron. 2, 228; (er) vorbrante das lant dar ummeher gancz abe K. Stolle thüring. chron. 35 lit. ver.; ewre garben umbher neigeten sich gegen meiner garben 1. Mos. 37, 7; er sey berühmt gewesen unter allen heyden umbher Schupp schr. (1663) 44;
da steht, so weit umher,
als ihre (der schlangen) bäuche kriechen, alles todt
Lessing 8, 36 L.-M.;
die (einsamkeit) so schön mit den verfallenen thürmen ... und der herrlichen natur umher in harmonie stand Tieck schr. (1828) 4, 58; selbständiger:
nicht gherne lydet eyn ruderig (räudig) perd,
dat yd ummeher ghewysschet werd
H. v. Ghetelen narrenschyp 110, 44 Brandes;
die rinckmauren hatte umbher lx tausent schritte Luther 19, 405 W.; man soll sie (die groszen bäume) aber vorhin umbher abhauen, darnach erst setzen Sebiz feldbau (1579) 342; das (tuch) gieng von den lenden biss auff die füsze und war umbher zu M. Dresger sächs. chronicon (1596) 340; der wind aus dem westen einen hefftigen plazregen zusammentrieb, dasz sie die gutsche umher zumachen ... musten Bucholtz Herkules (1666) 2, 240; in deren (der mutter) schürtze das kind immer hinein läufft, wenn es umher nicht trauet Zinzendorf christl. bedencken (1733) 32;
tiefes schweigen herrscht umher
Bürger 152 Bohtz;
die vorstellung des kreisförmigen umschlieszens wird betont, in rings, rund umher o. ä.: zuͦ Bethleem und in den gegnen doselbs zuͦring umbher Keisersberg postill (1522) 1, 11ᵇ; (Ninive) hat gehebt 22 mylen in ringszwyse umbher 2, 19ᵃ; do gleiteten (sie) mich ... rings umher ... nach dem collegio F. Platter tagebuch 309 Boos; damit bestreich das kind am gantzen leib rund umbher umb alle löcher Gäbelkover artzneybuch (1595) 2, 134; die wasser in den insulis ... sich in einen ring umbher bewegen sollen J. Prätorius Katzenveit (1665) E 6ᵇ; in um und umher, vgl. sp. 799:
wär nicht umb und umbher der himmel noch sehr trüb
Weckherlin 2, 276 H. Fischer;
etliche lassen ein fasz voller löcher um und umher auf allen seiten und boden bohren fischbüchlein 119; zur verstärkung der präpos. um in um — umher, noch kräftiger als um — her sp. 767: wann der zimmermann um das holz umbher geht, wie ein katz um den heiszen brei S. Franck sprichw. (1541) 2, 163ᵃ; man musz umb den hag umbher ziehen, sich wol besinnen, ehe man schwere sachen angreifft Lehman florileg. polit. (1662) 1, 72; die (lusthäuser) sich weit um die stadt umher verbreiten Göthe IV 12, 215 W.; auch: Decker diurnal, beschreibung einer ... schiffahrt umb die gantze erdkugel rund umbher (1629, titel).
b)
übertragen auf die zeit, deren ablauf ring-, kreisförmig gedacht wurde, vgl. sp. 855; hier schon meistens eine feste verbindung mit dem verb eingehend wie in 2:
wan das stündlin umber kumpt,
dann sind wir ellend und ouch kranck
Murner badenfahrt 30, 22 Martin;
das jar schier drümal umbhar ist quelle des 16. jahrh. bei Staub-Tobler schweiz. idiot. 2, 1561. durativ: wans lang umbher gehet, so muͦsz doch der dieb an galgen sprichw. schöne w. klugreden (1548) 150ᵃ; s. auch Wickram 3, 74 Bolte; Petri der Teutschen weiszheit (1604) 2, D d d 4ᵇ.
c)
in älterer sprache bedeutet umher, meist in naher anlehnung an ein verb, dasz die bewegung ihre bisherige richtung ändert und zum ausgangspunct oder dem standpunct des sprechenden zurückkehrt oder sich ihm wieder nähert: als sie aber am umbherkeren (waren) und wider haim welten zimmer. chronik 1, 433 lit. ver.; bes. in wieder umher 'zurück': aber yetz würd er sie wider umbher schicken (remittet) Terenz deutsch (1499) 157ᵃ; gott half in durch Abraham, dasz ir guet wider umhar kam quelle des 16. jahrh. bei Staub-Tobler schweiz. idiot. 2, 1561; louft er fer, so hat er dester ferer wider umbher ebda; von hierher verständlich ein wider umher als 'im gegenteil, andrerseits': wann die wyber krank waren ..., wider umbher aber, wann die mann kranck weren A. Tünger facetiae 145 lit. ver.; von einer ideellen bewegung: die freiung zu S. Lorentzen: ... auf hintz zu dem dämben kreuz und oben umbher zum Hasiber insz bachel (1579) österr. weist. 6, 92; so öffnen wir unseren bsuech herum von der Horlachen ... dem steig nach umher in das thal (1782) tirol. weist. 2, 184; auch in dem folgenden beleg wird an eine zurückbiegung der bisherigen wegrichtung zu denken sein:
also ich auff guten vertrawen
bin zu in beiden (den zankenden im haus) umbherkommen
H. Sachs 21, 98 G.;
ähnlich von der wendung zum beschauer hin:
den schlag ich gar balt auff sein schwarten
mit meiner keiln, dasz er bethört
dasz weisz in augen umbher kehrt
Ayrer dramen 1249 lit. ver.;
gelegentlich ohne sinnlichen hintergrund, an stelle des einfachen um:
kumment mir so wilde kunden,
die ich alle soll beschweren!
wann sich das blat würt umbher keren,
das sie min gewaltig weren ...
Murner narrenbeschw. 51, 6 ndr.,
vgl. die gleiche wendung mit herumbher ebda 40, 47; umb 11, 75.
d)
vom nacheinander einer kette, 'der reihe nach': die löuwin bringe in der ersten geburt fünff jungen und darnach alle jar umbher eins weniger Heyden Plinius (1565) 111; die sterckesten (hirsche) vorne anziehen als heerfürer, denen folgen darauff die andern umbher hindennach, und helt ye einer seinen kopff auff desz vorderen schlegeln (beim überqueren eines wassers) vorr. 2ᵇ.
2)
umher in der composition, seit dem ende des 15. jahrh. vorwiegend mit verben der bewegung (auch geistiger art wie umherdenken, -forschen, -fragen, -sinnen s. u.) verbunden, bezeichnet ein unbestimmtes 'hin und her', bei verben der ruhe (s. u.umherhängen, -liegen, -sitzen) ein ungeordnetes 'hier und da'; die vorstellung eines kreises (vgl. 1ᵃ) ist nur bei wenigen zusammensetzungen deutlich spürbar. in gepflegter sprache (s. dazu schon Adelung 4, 806) werden die umher-composita vor den herum-composita, die gleicher bedeutung sein können, bevorzugt; die folgende kleine auswahl enthält nur die gebräuchlicheren oder sonst charakteristischen fälle:
umherbetteln
werd ich ... under den werbern umbherbetlen Schaidenreiszer Odyssea (1537) 64ᵇ; in zerlumpten kleidern ... bettelte er im Taunus umher W. H. Riehl geschichten aus alter zeit (1863) 1, 287;
umherbewegen
(die embassade) konnte sich unbewacht und in freiheit umherbewegen Ritter erdkunde 4, 1185; stuhlwagen, in denen sie sich selbst ... umherzubewegen ... vermochte Holtei vierzig jahre (1843) 1, 15;
umherblicken
Orest, wild umherblickend theater der Deutschen (1768) 18, 312;
mein auge blickt umher, ob nicht ein gott
uns hülfe reichen möchte
Göthe 10, 235 W.;
auch: (Scomozzi) blickt frei und treffend in der welt umher IV 10, 361 W.;
umherblitzen
ein hohen ofen wol durchhitzt,
und wie das fewr fast umbherblitzt
B. Waldis Esopus 1, 364 Kurz;
unter dem schwarzledernen helme ... blitzten seine dunklen augen unruhig suchend umher G. Keller nachgel. schr. (1893) 249; zu blitzen 'exsilire gaudio', s. teil 2, 133:
der die buͦben all ertranckt ...
und hiesz mit arbeit nidersitzen
und nit im landt so umbherblitzen
Murner narrenbeschw. 186 ndr.;
umherdenken
indem ich nun umherdenke, was ich dir ... noch zu vermelden hätte Göthe IV 42, 281 W.; hätte dafür hr. S. umhergedacht, was ... Ruhnkenius bewegt haben könne J. H. Voss krit. blätter (1828) 1, 288;
umherdrehen
wer mag in der flur immer umher sich drehn,
suchen, ob irgendwo noch
lieg ein blümchen
Klopstock oden 2, 34 M.-P.;
dieser punkt des verhörs drehte sich sonderbar umher Herder 15, 106 S.; als kreisbewegung, s. 1 a: planeten ... sich um ihre axe und einen gemeinschaftlichen mittelpunkt ... umherdrehn Herder 13, 13 S.; der kreis, in welchem sich die geschlechter umherdrehn Immermann 5, 117 Boxb.;
umherfahren
mit einem fahrzeug o. ä.:
eyn teyl in schlitten umbherfuͦren
im schne, das sie wol halb erfruͦren
S. Brant narrenschiff 4 Zarncke;
wo er im meer umbhergefaren ist mit dem fisch Luther 19, 219 W.; da ich den wagen hier habe, bin ich viel in der gegend umhergefahren Göthe IV 23, 48 W.; allgemein von der bewegung:
(wir) wollen mit im (dem herzog) in der welt umbherfaren
Schade satiren 1, 57;
feuwrflammen und funcken umbherfahrend Nigrinus von zäuberern (1592) 136; (der hengst) sprengte mit dem hufe die thür, ... fuhr wie ein böser dämon in dem engen gemach umher Gaudy s. w. (1844) 14, 100; auch: siebzehn jahre alt und spricht so ... von der farbe, als wäre sie seit zwanzig jahren in den salons von Paris und London umhergefahren Hauff (1890) 3, 9; argwöhnisch fuhr sein auge umher G. Freytag (1886) 5, 379; mit etwas umherfahren: die aufrecht lini a b, damit du umherferst Dürer underweysung (1525) A 4ᵇ;
so bald morgens die leut auffstan,
mit einem besen umbherfahrn
Eyering prov. copia (1601) 1, 196;
er fackelt im frost und fährt mit der stange im nebel umher Körte sprichw. (1837) 120; sie ... fuhr dann mit ihrer hand ... in der herdasch umher Fontane I 1, 74;
umherfegen
umherstürmen, vgl.fegen 14: als aber könig Franciscus ..., weil die andern allenthalben umbherfegeten, sich auch darvon drehen wolte G. Klee berühmter leute leben (1589) 1, 428; ein hastiges umherfegen, und der alte ... erschien unter der sich öffnenden thüre Anzengruber ges. w. (1890) 1, 226; umherwischen: eine kräftige frau, welche mit dem besen umherfegte G. Freytag 9, 280;
umherflattern
älter -fladern, -fladdern: geier und falcken ... umbherfladdern lassen Wedel hausbuch 250 lit. ver.; wie ein rock, wenn er nicht umbgürtet ist, umbherfladert H. Roth brautpredigten (1596) 2, 53ᵃ; flimmernder schneestaub flattert umher S. Gessner schr. (1777) 1, 28; unsinnlich: das hertze flattert indessen mit fremden gedanken ümher Butschky Pathmos (1677) 212; überall gesang, überall umherflattern fröhlicher geschöpfe C. C. L. Hirschfeld gartenkunst (1779) 4, 189; ein wust solcher ideen flatterte in der atmosphäre jener zeit umher Herman Grimm Michelangelo (1890) 1, 205;
umherfliegen
die krei (krähe) was sich schmucken,
in dem wald si umbharfloch
(1499) bei Liliencron volkslieder 205, 18;
die fluchs auff den ampos schlugen,
das die funcken ümbherflugen
M. Agricola musica instrum. 251 Eitner;
wenn die lange blackfisch vil auff dem meer umbherfliegen Heyden Plinius (1565) 367; sein die köpffe (der feinde) im felde umbhergeflogen H. Rätel Curäi chronica (1607) 233; nicht eigentlich:
damit ihr lob und ruhm so weit mög umbherfliegen
Zinkgref auserles. gedichte 25 ndr.;
seine blicke flogen unstät im zimmer umher Gaudy s. w. (1844) 4, 73;
umherflieszen
ein kelter-tretter die trauben und beeren zerknitscht, dasz der safft umbherfleuszet Dannhawer catechismusmilch (1657) 6, 671;
als wasser man das blut vergeust,
das es mit hauffen umbherfleust
bei Ph. Wackernagel deutsches kirchenlied 5, 98;
umherforschen
von den höhen, von welchen das auge nur nach dem feinde umhergeforschet hatte C. C. L. Hirschfeld landleben (1776) 46; wiszbegier ... mit rastloser thätigkeit umherforschend Fr. Schlegel s. w. (1846) 2, 15;
umherfragen
die groszen schelmen ...,
die die andern all verfuͤren ...
wen sy wöllent umbherfragen,
ir meinung thuͦndt sy vorhin sagen
Murner schelmenzunft 59 ndr.;
und fragten auff dem marckt umbher,
wo aller jüden konig wer
Ringwalt evangelia (1581) F 5ᵇ;
umherführen
umbherführen, hin und her führen mener deça et delà Hulsius-Ravellus (1616) 365ᵃ:
die fasznacht will sy gon spatzeren,
so muͦsz ichs mumlen umbharfieren
Murner gäuchmatt v. 4132;
geusz es dem rosz in den halsz, führe ihn eine halbe stunde umher M. Böhme roszartzney (1618) 23; anders: welche auff ihn (den delphin) sitzen wolten, die führt er eine guͦte weile umbher Heyden Plinius (1565) 319; wie ein starcker wind ein feddern von der erden auffhebet und in der lufft umbherführet Nigrinus von zäuberern (1592) 197; das diese völcker das ihrige ... auff wägen mit sich umbhergeführt (haben) H. Rätel Curäi chronica (1607) 7; mehr kreisförmig: an einer bleyernen umhergeführten dachrinne Lichtenberg br. (1901) 1, 325; übertragen gern als 'irreführen, narren, betören, betrügen', vgl.umführen 1 b; traduco ... ich verspott höhnlich, für spöttisch umbher Alberus (1540) 95ᵃ:
wir wölln uns ein mal lustiren,
den teutschen esel umbherfüren
Gengenbach 322 Göd.;
mit glosen sendt sie umbher so ferr gefurt Eberlin v. Günzburg 1, 181 ndr.; (den verstand) im irren umherzuführen Herder 16, 576 S.; bes. bei der nase, am narrenseil u.: nasibus trahere bei der nasen umbherfüren Tappius adag. centuriae septem (1545) C 3ᵇ ;
sy han uns lang am narrensayl umbhergefürt
H. Sachs 22, 76 G.;
umhergaffen
eft se (Kriemhilt) nicht wyl hir ummeheergapen
Hans v. Ghetelen narrenschyp 44, 23 Brandes;
dasz plaudern, neugieriges umhergaffen ... unverantwortliche entheiligung ... der predigt sey Miller predigten (1776) 3, 158; unsinnlich:
wiltu mit herren hon zuͦ schaffen,
sich für dich! lasz dyn umbhergaffen!
Murner narrenbeschw. 173 ndr.;
welches (gemüt) sonst ... bald nachlasset und umbhergaffet J. Calvin institutio christ. relig. (1572) 567;
umhergaukeln
spielen umhergaukelnder schmetterlinge C. C. L. Hirschfeld gartenkunst (1779) 61; da gaukelten liebesgötter in allerley gestalt vor ihren augen umher Heinse 3, 375 Schüdd.;
schwindelnd gaukelt der blik umher
Schiller 1, 273 G.;
der hauptmann begleitete diese worte mit so ... drohendem geberdespiel, dasz seine geballte faust ziemlich nahe vor dem gesicht des oberherrn umhergaukelte Zschokke (1824) 27, 381; umhergaukeln mit sinnen, worten und gedanken Fouqué gefühle (1819) 1, 21;
umhergehen
hin- und hergehen:
unde wan he lange tyd ummeherghayt
Hans v. Ghetelen narrenschyp 52, 27 Brandes;
der teufel gehet umher wie ein brüllender löwe 1. Petri 5, 8; lasz sie (die schweine) im hofe umbhergehen viehbüchlein (1667) 84; von úmgehenden gespenstern, vgl.umgehen B 1 b: menschen seelen, die verstorben sind und yn peyn umbhergehen sollten Luther 18, 547 W.; es spuke in Sanssouci ..., Friedrich der zweite gehe dort ohne kopf umher Varnhagen v. Ense tagebücher (1861) 1, 374; ähnlich: dasz eine sage umhergieng Novalis 4, 92 Minor; von beweglichen dingen:
mein augen liesz ich umbhergan
Forster frische teutsche liedlein 131 ndr.;
(geld) under den leuthen umbhergeht
Ph. Bech Agricolas bergwerckbuch (1621) 5;
doch ging das buch 72 jahre umher Herder 17, 322 S.; unpersönlich: eins geht mir aber im kopfe umher Immermann 2, 22 Boxb.; ihnen soll grün und blau fürn augn umergehn Schwabe tintenfäszl (1745) B 8ᵃ; als kreisförmige bewegung: also nun daz geloch (gelage) ringes weisz umbhargieng, kam es uff Ulenspiegeln auch Eulenspiegel 114 ndr.; das sie (die stadt) ym ringe so weyt umbfangen sey gewest, das man ynn drey tagen habe mugen umbhergehen Luther 19, 234 W.; erfüllten alle becher, lieszen die umbhergehen Schaidenreiszer Odyssea (1537) 12ᵃ;
... der himelische ring
an seinem kreysz als ummergeht
Wickram 8, 240 Bolte;
umhergreifen
der könig, greift auf dem boden umher Chr. F. Weisze kom. opern (1770) 3, 128; hat sie schnell die augen verbunden, dann nach dem block umhergegriffen A. H. Niemeyer beob. auf reisen (1820) 1, 233; auch: mit gründlichen und weit umhergreifenden vorkenntnissen G. Forster 6, 224;
umherhängen
auch -hangen: capillus passus das har, dasz umbherhengt und nit uffgemacht ist Alberus (1540) 128ᵃ; (des negers) fleisch hing in fetzen und lappen umher Cramer Neseggab (1791) 8, 79; von mehreren abgelegten röcken, welche an den pflöcken in der gerichtsstube umherhingen Immermann 2, 115 Boxb.;
umherhorchen
nachdem sie ... an den türen umhergehorcht hatte H. v. Kleist 3, 423 E. Schmidt; wer viel umherhorcht, was andre gesagt haben oder noch sagen Herbart (1850) 2, 380 Hartenstein;
umherhüpfen
hupfen: wye feyn hupfft yhr mit strumpffen umbher Luther 8, 293;
warfür ists gut, mit brügeln stupffen,
wie narrn und teuffel umbherhupffen
Kirchhof wendunmuth 3, 214 lit. ver.;
die jungen wildkälber, wie sie ... sorglos umherhüpfen G. Forster (1843) 9, 178;
mein kräusel hüpfet froh umher,
wenn ich ihn fleiszig treibe
Chr. F. Weisze lieder für kinder (1767) 60;
eine menge irrlichter ... hüpften umher E. Th. A. Hoffmann 10, 28 Gris.; auf herbstlichem gras hüpften gelbe laubblätter umher Rosegger I 12, 202;
umherirren
der graf die gantze nacht im wald umbherirrte
D. v. d. Werder ras. Roland ges. 23 str. 209;
in einöden wildnissen wie ein gespenst umherzuirren Wieland Agathon (1766) 1, 183; hunderte von herrenlos umherirrenden kavalleriepferden Moltke ges. schr. (1892) 3, 93; weiterhin: umherirrende bäche C. C. L. Hirschfeld gartenkunst (1779) 4, 35; eine leichtgebaute fregatte, die ... auf der weiten fläche umherirrte H. Smidt tageb. eines nord. seemannes (1830) 171; dann irrten ihre augen wie hilfe suchend umher Seidel vorstadtgesch. 73; von abstractem: in welcher öde irret der verstand umher Herder 23, 131 S.; die tiefere spekulation, in deren labyrinthe der geist der Griechen so gern umherirrte Fr. Schlegel (1846) 1, 83;
umherjagen trans.
dasz officierer und soldaten sich vielfältig gelüsten lieszen, ... die armen unterthanen ... botenweise zu verschicken und umbherzujagen Chemnitz schwed. krieg (1648) 1, 302; die jungen leute jagten sich auf dem platze unter den eschen umher G. Keller 1, 196; groszvieh soll er (der bär) auch durch umherjagen ermüden Brehm tierleben 2, 220 P.-L.; uneigentlich: jeder professor hatte das recht, ... uns ... in seinem fakultätsfache umherzujagen Bahrdt gesch. s. lebens (1790) 1, 230; die friedlosigkeit, die ihn umherjagte Ebner-Eschenbach 2, 55; intrans., zu jagen I 1: ein ... von allen vögeln gefürchteter räuber, der tag und nacht in den lüften umherjagt Ritter erdkunde 4, 53; zu jagen I 3: der könig schlüpfte selbst in die pantoffeln ... und jagte wie unsinnig im garten umher W. Hauff (1890) 4, 81; zu jagen I 4: wer hat auch lust, nach vergnügten empfindungen in der ferne umherzujagen Lessing 18, 60 L.-M.; nach dem glück jagt ihr in der welt umher Laube 8, 346;
umherkehren
wie 'hin und her wenden':
das hiess ... die subtilen schuͦlerleren
alle im schisshus umbherkeren
N. Manuel 101 Bächtold;
als kreisbewegung:
(wie) die himelsbildungen mit ihren sternenschein
sich in dem ronden blau dienstwillig umherkehren
Rompler v. Löwenhalt erstes gebüsch (1647) 76;
(beim tanz er) sein weib fasset und im umherkeren er sie die stiegen hinabwarff Montanus schwankb. 15 Bolte;
umherklettern
schon früh bildlich: er wil sie nicht lassen umbhehrklettern, den vater mit ihren gedanken zu suchen Luther 33, 569 W.; ein gewandtes gebirgsvolk, das ... auf seinen bergen den ziegen gleich umherklettert Ritter erdkunde 1, 262;
umherkneten
umhertanzen, vgl. teil 5, 1414:
so wil ich den vorraien treten
und wil so hofflich umbherkneten
fastnachtspiele 390 lit. ver.;
der schefer von der newen-stat
mit seiner ellen umbher-knat
H. Sachs 5, 280 K.;
umherkommen
und dis geschicht kam weit umbher
im jüdischen refiere
Ringwaldt evangelia Y 8ᵇ;
herr Hug war sehr weit umhergekommen Fouqué zauberring (1812) 1, 35; um zur not leben zu können, ist er in den arbeiterbezirken umhergekommen Rosegger III 1, 404;
umherkreuzen
zu kreuzen 7: auf der andern seite kreuzten die Syrakusaner ... vor dem hafen umher Heilmann pelop. krieg (1760) 976; schaaren von flamingos sah man ... über dem ... meere umherkreuzen Ritter erdkunde 13, 322; kreuzte ich in der wüste der karrenfelder umher Barth Kalkalpen 86;
umherkriechen
alten leutten nichts fuglichers sey denn auff dem acker und weinbergen umbherkriechen Agricola 750 teutscher sprichw. (1534) P 1ᵃ; glanzfliegen und andere insekten, die darauf umherkriechen fürst Pückler briefw. 2, 25; unter der erde, wo das gewächs (der schachtelhalm) weit und breit umherkriecht Ratzeburg standortgewächse (1859) 93; niedrige bergkämme kriechen ... oberhalb Aix ... umher Laube 5, 170; uneigentlich: mit dem geschlecht das laster (der unkeuschheit) umbherkrieche C. Hedio chron. Germ. (1530) 284ᵃ;
die peste, die im finstern schleicht
und des mittages ümbherkreucht
P. Gerhardt in Fischer-Tümpel ev. kirchenl. 3, 402ᵇ;
umherlaufen
discurro ich lauff umbher Alberus (1540) b 2ᵃ: ich hab drumb im elende umbher müssen lauffen Luther 18, 459 W.; die wölffe und füchse sahe ich ausz trieb des hungers umherlauffen Schottel friedenssieg 44 ndr.; mit einem beynahe ... entblöszten körper ... den ganzen tag umherlaufen Nicolai reise 1, 166; auszerdem auch: aussicht über die umherlaufenden alleen C. C. L. Hirschfeld gartenkunst (1779) 5, 106; dasz das dunkle auge ... rastlos umherlief Hauff (1890) 2, 7; ähnlich von gerede, gerücht u. ä.: calere dicuntur etiam rumores wenn ein geschrey redlich umbherlaufft Frisius (1556) 176ᵇ; das gerücht, was in seinem lager umherlief J. J. Chr. Bode Montaigne 4, 445; die volkswitze, die als lautspiele umherlaufen Jahn 1, 480 E. als kreisbewegung: amnis circumfluus ein flusz, der ringsweisz umbhärlaufft Frisius (1556) 85ᵃ; die räder (gaben) im umbherlauffen immer fewrstromen volksb. vom dr. Faust 56 Petsch; der thurm von Pisa (ist) nur eine runde ... röhre mit auszen umherlaufenden säulen Raumer Hohenstaufen 6, 532; wie 'sich herumdrehen', ein schwindelgefühl ausdrückend: wurde mir auf einmal nicht anders, als ob alles mit mir in einem creysz umherlief Leipziger avanturieur (1756) 1, 95;
umherliegen
da liegen die scherben umher S. Geszner (1777) 1, 46; felsmassen, welche zerstreut in vielen landen umherliegend gefunden ... werden Göthe 25, 28 W.; jüngere naturforscher, die oft thatenlos und ruhmesdurstig in den kneipen umherliegen Steub wanderungen (1862) 25; im kreis: usz den nechsten dörfferen, die noh (nahe) doselbs umbhärlogen Keisersberg postill (1522) 2, 79; dasz das ... Menzsche wohnhaus ... kastellartig auf alles unmittelbar umhergelegene herabsah Fontane I 6, 37;
umherreisen
umher- ò herumreisen, hin- und herreisen ... far vaggio per di quà per di là, caminar' il mondo Kramer (1702) 2, 317ᵇ:
also im land ich (Schottenpfaff) umbherreis
H. Sachs 21, 51 G.;
als er an der Donau, unwissend was für rebellische verändrung vorgangen, umherreisete Francisci traursaal (1669) 2, 904; wo reisen die andern (briefe) umher? Bismarck br. an s. braut 358;
umherreiten
obequito ich reit umbher, hin und wider, uff und ab Alberus nov. dict. genus (1540) 66ᵇ: (Ulenspiegel) nam im für ein statzinierer (reliquienkrämer) uszzuͦthuͦn und mit dem heiltumb im land umherzuͦreiten Eulenspiegel 47 ndr.; reit es (das rosz) wohl umbher, dasz es beginnet zu schwitzen M. Böhme roszartzney (1618) 16; sah er ... das ... glasmännlein auf einer ... flasche im zimmer umherreiten Hauff (1890) 4, 231;
umherrennen
dasz trotz ihrem (der mama) umherrennen in der märzsonne ihr teint dennoch trefflich erhalten sei Hauff (1890) 3, 5; die unruhe des hundes vermehrte sich, er rannte wild in der stube umher Holtei 2, 51; auch: er rennt nach seinen projekten umher Chr. F. Weisze lustspiele (1783) 2, 295; von der bewegung im kreise: das ein unbekanter reuter umb die hauffen schnell umbherrennet H. Rätel Curäi chronica (1607) 70;
umherrollen trans.
gernwisser, welche ... das fasz umherrollen, wenn sie sonst nichts zu tun haben Stieler zeitungslust (1697) 6; (kinder) essen dort rohe zwiebeln mit asche statt salz, wobei sie sämmtlich aussehen, als habe man auch sie selbst schon mehrmals in der asche umhergerollt fürst Pückler südöstl. bildersaal (1840) 2, 195; bildlich: (ich rollte) manchen itzt gescheiterten plan in meinem kopfe umher Knigge roman meines lebens (1781) 2, 69; intrans.: ganz von sinnen suchte sie den umherrollenden schatz zusammenzuraffen G. Keller 4, 295; raum zu aufbewahrung der geschosse ... mit latten eingefaszt, um das umherrollen zu verhüten Mothes illustr. baulex. 1, 214; sein graues auge habe er furchtbar wild umherrollen lassen Rosegger I 2, 223;
umherschieszen
zu schieszen I:
du aber lasz stets auff und nider
beide kalbsaugen umbherschieszen
Scheit Grobianus v. 207 ndr.;
leuchtende blitze
schossen umher
Zachariä poet. schr. (1763) 2, 145;
wie viele ... schieszen im lande umher wie eingeschlossene fledermäuse an den fenstern Gotthelf (1855) 3, 388; vor seinem geistigen gesichte ... schossen ... riesige infusionsthiere umher Immermann 1, 82 Boxb.; zu schieszen II 5:
so sprach die majestät und schosz den blick umher
J. E. Schlegel (1761) 4, 12;
wenn aber die sonne ... ihre feurigen stralen umherschieszt Abbt (1768) 6, 2, 80; zu schieszen II 1, 3:
wie grausam schosz er (Amor) umher!
Zachariä poet. schr. (1763) 3, 149;
umherschleichen
eyn meuchlinger heymlicher teuffel, der yn winckeln umbherschleycht Luther 18, 213 W.; die ... wie gespenster zwischen den ruinen blühender städte ... umherschleichen Jung-Stilling 3, 560 Grollmann; ein bescheidener jüngferlicher nachbar, der morgens auf den zehen umherschleicht A. v. Droste-Hülshoff 2, 330 Schück.; seit alters uneigentlich:
hilff gott, wie sehr schadt falsche leer,
die niemandt weicht, stedts umbherschleicht
B. Waldis psalter (1553) 222ᵃ;
diese und andre zweifel über die evangelien ... schleichen umher Herder 19, 144 S.;
indesz schleicht ein gericht umher, der könig
sei noch am leben
Schiller 15, 1, 46 G.;
umherschleppen
also musz man auff den palmtag ein hültzinen esel ... umbherschleppen Fischart binenkorb (1588) 162ᵇ; man läst ihn (den ochsen) auch biszweilen ein klotz im hofe umherschleppen viehbüchlein 19; (die mutter) hiesz mich den schreihals umherschleppen, bis er vom brüllen müde einschlief Holtei 5, 167; übervolle wänste mühsam ... umherschleppenden gewohnheitsmenschen P. de Lagarde deutsche schr. 288; unsinnlich: ... schleppt aber sein verwürktes leben unter einem schweren gericht ... umher H. L. Wagner theaterstücke (1779) 18; wie elend schleppten die (meistersinger) sich mit der geschichte und mythologie der alten umher Herder 18, 486 S.; dieses bewusztsein hast du mit dir umherschleppen müssen Immermann 7, 233 Boxb.;
umherschleudern
schleudert ein sturm das schiff umher Körte sprichw. (1837) 361; grosze felsblöcke wurden weit umhergeschleudert A. v. Humboldt kosmos (1845) 1, 233; auch: (Schiller) rastlos in sich und unruhig umhergeschleudert Fr. Schlegel (1846) 2, 217; ich bin vom schicksal ... umhergeschleudert worden Laube 2, 119;
umherschwanken
der arme, matte jüngling schwankte einsam auf den bergen umher Hebbel w. 8, 3 W.;
der hochgeborne hausherr, excellenz,
schwankt wie ein rohr umbher auf bleicher düne
Arent-Conradi-Henckel moderne dichtercharaktere 155;
gern bildlich: wie sonderbar schwanken überhaupt jetzt die mahler in der wahl der gegenstände umher Fr. Schlegel (1846) 6, 103; wie sie (die menschheit) in ihren irrungen umherschwankt Bettine Brentanos frühlingskranz 33;
umherschwanzen
muͦnch, du solt gar nit dantzen,
so offenlich umbherschwantzen
Murner luther. narr 174 Scheible;
dieweil mein münch so tapffer tantzt
und ihm sein kutten umbherschwantzt
A. Dietrich bawrenknecht (1618) B 5ᵇ;
wems glück zum wirffel greiffet,
der gwint offt manche schantzen,
mit frewden mag umbherschwantzen
Höck blumenfeld 78 ndr.;
umherschwärmen
zu schwärmen 1: solange er (der bienenschwarm) noch in der luft umherschwärmt Overbeck gloss. melitt. (1765) 3; zu schwärmen 2:
nun schwermt mein schattenbild, mein traurgespenst umher
Gryphius trauersp. 735 Palm;
die in der luft umherschwärmenden teufel Gottsched krit. dichtkunst (1751) 209; als kühne piraten mit kleinen schiffen an den nordseeküsten umherschwärmen Allmers marschenbuch 1, 418; zu schwärmen 3: wenn du unter liebenswürdigern mädgen umherschwärmst Knigge roman (1781) 4, 84; bildlich: da man durch den ganzen kreislauf der wissenschaften umherschwärmt Gerstenberg schlesw. literaturbr. 138 lit.-denkm.; erzeugnisse eines talents, das ... nicht umherschwärmt Göthe 42, 1, 78 W.; (der menschen) vorstellungen schwärmen ohne zusammenhang umher Immermann 18, 67 Boxb.;
umherschweben
die tauben fliegen allweg scharweisz, und wenn sie eine sehen in der irre umbherschweben Heyden Plinius (1565) 462; sie (hatte) in dem wüthenden strohm ... lange umhergeschwebet A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 4, 205; bildlich, übertragen: die ketzereyen, die itzund umbherschweben C. Hedio chron. German. (1530) 113ᵇ; seitdem ich ... in den geistigen regionen der wissenschaft umherschweben muszte Göthe IV 15, 117 W.;
umherschweifen
erro ich schweyff umbber, zieg hin und wider, bleib nit an eym ort Alberus (1540) b 2ᵃ: das du weit hin und här auff der erden umbhärschweiffest S. Münster cosmogr., vorr. 3; alles (bienenvolk) schweifet umher in die geräumigen felder Overbeck gloss. melitt. (1765) 117; uneigentlich: schweifft er (der teufel) so umbher mit vergeblichen worten Luther 26, 319 W.; auff vil wort pochen ..., auff den plan umherschweyffen Luther 7, 682 W.; er las die akten nicht ganz, sondern schweifte nur umher Hippel lebensläufe (1778) 3, 1, 321; rohe und umherschweifende begriffe von der gottheit Kant 3, 530 akad.; zwar ... weit umherschweifend führt (der weg) Ritter erdkunde 1, 6; des umherschweifenden lebens überdrüssig W. Raabe hungerpastor (1864) 1, 72;
umherschwimmen
(er) sehe auch schon etliche (fische) umbherschwimmen J. Nas antipap. eins und hundert (1567) 1, 197ᵃ; so vil christen (waren) im stift erwürgt ..., das das pluet in der kirchen umherschwam Aventin 1, 206 Lexer; der mythus von dem umherschwimmen der insel K. O. Müller Dorier (1824) 1, 311; auch: ein gedanke, der zu viel in seinem eigenen (gehirn) umherschwamm J. J. Chr. Bode Tristram Schandi (1774) 1, 51; in dem unnennbaren, was (im gedicht) umherschwimmt Herder 25, 111 S.;
umherschwingen
das wir uns können gleich wie er
hoch schwingen in der lufft umbher
Ringwaldt christl. warnung D 6ᵇ;
von ... jünglingen wurde sie (die fahne) kunstvoll umhergeschwungen Zschokke s. ausgew. schr. (1824) 2, 200; immer vergnügter wurden er und sein dämchen, mit dem ausschlieszlich er sich umherschwang Liliencron s. w. (1896) 3, 181; uneigentlich: wenn unser gemüth über den polen der wahrheit sich umherschwingt Herder 24, 102 S.; des dort sich umherschwingenden landweges Ritter erdkunde 3, 11;
umhersehen
hebe deine augen auff und sihe umbher, diese alle versamlet, komen zu dir Jes. 60, 4; (der bauer sasz) still und sahe umbher Kirchhof wendunmuth 2, 279 lit. ver.; (er) kam also in den eysenkram, ... sahe sich allenthalben umbher grillenvertreiber (1605) 2, 267; uneigentlich: sich nach solchen provinzialliedern des volks umherzusehen Herder 5, 190 S.; wenn sie mit freien augen umhersehen ... könnten Göthe 23, 146 W.;
umhersein
kreisförmig, sich ringsherumbefinden, rundum liegen: ich wil Jerusalem zum daumelbecher zurichten allen völckern, die umbhersind Sach. 12, 2; das volck umbzubringen von mangel der speisz und des trancks, dann es war dürr umbher G. Schrayer chron. Salustii (1565) 104ᵃ; wenn aber haar umbherseyn (um die zittermal) und drein backen J. Walther pferdezucht (1658) 149;
umhersenden
(haupt und waffen des erschlagenen) sandten sie in der Philister land umbher 1. Sam. 31, 9;
um ... kugeln zu gieszen
und das verderben durch sie umherzusenden
Zachariä poet. schr. (1763) 7, 257;
Jesus ... sandte (seine jünger) ... im jüdischen lande umher Herder 19, 177 S.; ... sandte die groszen blauen augen wie suchend umher Fouqué altsächs. bildersaal (1818) 2, 381;
umhersetzen
es ... worden umbhergesetzt angezündte wachskertzen Nigrinus von zäuberern (1592) 50; da setzt sich nun alles umher und schwatzt Göthe 13, 296 W.; zu setzen II C 1 b: (er) setzte nun auf allen vieren im zimmer umher Hauff (1890) 4, 161;
umhersinnen
denken sie der sache nach, ich will auch umhersinnen Göthe IV 22, 11 W.; während ich nach einem auswege umhersann A. Ruge s. w. 7, 275;
umhersitzen
wir saszen, wie es sich traf, umher G. Keller 2, 83;
umherspazieren
gefelt mir wyderumb daher umherzespatzieren (prodeambulare) Terenz deutsch (1499) 117ᵃ; den hünern, die auff den misten frey ... umbherspatzierende Kirchhof wendunmuth 1, 70 lit. ver.; städterinnen, welche ... eine art überbreiter hüte trugen und damit umherspazierten G. Keller 6, 96;
umherspringen
(ich) hör auff den ästen umbherspringen,
die alten weiber tantzen und singen
H. Sachs 21, 21 G.;
küh und kälber lasz umbher
in dem weichen grase springen
Königsberger dichterkreis 197 ndr.;
die beim dreschen umherspringenden körner Allmers marschenbuch 1, 339; bildlich: (im 15.—17. gesang der Odyssee) ist ein befremdendes umherspringen Fr. Schlegel (1846) 3, 137; wenn er mich mit dem schwarzen umherspringenden auge erfaszte Hauff (1890) 2, 10;
umherstreichen
vagor ich streich umbher Alberus (1540) o 4ᵇ:
der sein jetzt viel, die umbherstreichen,
zum armen volck in dwinckel schleichen
B. Waldis Esopus 1, 136 Kurz;
Rubella streicht den gantzen tag umher,
wo nur ein marckt, sie laufft die läng und quer
A. Gryphius lyr. ged. 404 Palm;
umherstehen
kreisförmig, ringsherumstehen: da sprach Ulenspiegel zu denen, die umbherstunden Eulenspiegel 94 ndr.; da (im fischmaul) die scharffen zene umbhergestanden wie spitzige seulen Luther 19, 218 W.; derer sonst ein verständiger unter so viel umherstehenden blumen nicht warnimmet S. v. Birken Donaustrand (1684) vorr. 6; stehen (um meine hütte) nicht säulen umher, so stehen doch fruchtbare bäume und reben umher S. Geszner schr. (1777) 1, 59; umherstand (auf einer medaille) die inschrift: ... Göthe 43, 202 W.;
umherstreichen
in bergwäldern, aus denen er (der habicht) im winter umherstreicht Oken 7, 134; uneigentlich: die flamme ohne nahrung streicht hungrig umher Börne (1829) 10, 82; wurzelenden ..., welche ... weiter umherstreichen Ratzeburg waldverderbnis (1866) 2, 255; mit der hand berührend umherstreichen: indem er ... auf der ... wachstuchdecke seines musikalischen kastens umherstrich und nach etwaigen dreiern tappte Seidel vorstadtgesch. 76;
umherstreifen
auch hin und wider umbherstreiffen
vil hundert der Cyclopen grosz
Spreng Ilias (1610) 58ᵇ;
seine cavalleria lassen dar umbherstreiffen Wallhausen kriegsmanual (1616) 73; ich streifte vom morgen bis zum abend in der wildnis umher G. Keller 1, 279; bildlich: der Italiener ... streift ... im ganzen reich des wissens umher Justi Winckelmann 2, 1, 122;
umherstreuen
so mannichmal er schlägt, so offt er schneidt und häwt,
er die gliedmassen all als federn umbherstrewt
D. v. d. Werder ras. Roland (1836) ges. 18, str. 16;
die plünderer ... haben alles, wo nicht zerrissen, doch umhergestreut Göthe IV 19, 218 W.; überall umhergestreut ragen hier ... die einzelnen ... gehöfte hervor Allmers marschenbuch 1, 337; uneigentlich: der thymus ein groszen kolben für sein stengel herauswirfft, der sich weit umbherstrewet und leget Paracelsus chirurg. bücher (1618) 243; die lodernden flammen angebrannter dürrer reiser streuten angenehme wärme in der hütte umher S. Geszner schr. (1777) 1, 28; (rosenblüten) streuen ... einen süszlichen geruch umher C. C. L. Hirschfeld gartenkunst 2, 36; was Heinse bisher einzeln drucken liesz oder in zeitschriften umherstreute Matthisson schr. (1825) 2, 89;
umhersuchen
circumquero ich suͦch umbher Alberus (1540) s 1ᵇ:
zu letzt wie er nun sucht umbher,
fand sich ein loch ohn als gefer
Eyering prov. copia (1601) 1, 437;
(der jünger) mit wünschendem auge nach seinen freunden umhersucht
Klopstock Messias (1780) 259;
(sie) suchte ... unter den gläsern ... umher H. v. Kleist 3, 363 E. Schmidt; uneigentlich: nach gegenstand oder mitteln umhersuchende begierde J. J. Engel (1801) 7, 178; nach vortrefflichen gedanken umherzusuchen W. Hauff (1890) 2, 340;
umhertanzen
das er sampt seinen knechten ... ain trunk thetten, ... in stiffel und sporen umbherdanzeten zimmer. chronik ²2, 354 Barack;
wie tantzten sie umbher
auff dem betauten rasen
S. Dach 898 Österley;
eine menge irrlichter tanzten und hüpften ... umher E. Th. A. Hoffmann 10, 28 Gris.; blätter und rindenstücke tanzten auf dem gischt umher Fontane I 2, 485; auch: die (bilder der erinnerung) ... in mir umhertanzen E. M. Arndt schr. für u. an s. l. Deutschen 4, 367;
umhertappen
mit tieffem erseüfftzen tappet er umbher Schaidenreiszer Odyssea (1537) 39ᵃ; (ich) muszte ... nach dem rechten ausgang im dunkeln umhertappen J. Grimm klein. schr. 1, 12; uneigentlich:
er ungewissen gemüths nach rettung umhertappt
A. Rode gedichte (1785) 41;
das völlig unkritische meinen und umhertappen des gesunden menschenverstandes A. Ruge briefwechsel 2, 380 Nerrlich; dem jungen genie, das noch schlaftrunken in der welt, wo es künftig herrschen soll, umhertappt Hebbel w. 9, 420 W.;
umhertasten
sie, im zimmer umhertastend, stöszt die lampensäule um Göthe 41, 1, 191 W.; andere wespen (liefen) hin und her, mit den ... fühlern ... umhertastend Ratzeburg ichneumonen (1844) 1, 184; oft bildlich: mein geist ... tastet ohne rath und that umher Bürger s. schr. (1796) 2, 10; ein umhertastendes bloszes formtalent Vischer krit. gänge, n. f. 1, 1, 43; der nachwuchs ... ist ... so dürftig, dasz ich überall nach nutzbaren jungen männern umhertaste L. v. Gerlach briefw. mit Bismarck 266; als unsere dichtkunst noch jugendlich unsicher nach ihren stoffen umhertastete Treitschke histor. aufsätze 1, 451;
umhertaumeln
mit vorgehaltenen händen im lichtlosen zimmer umhertaumelnd, erfühlte er ... die ... thür Gaudy (1844) 15, 85; die ritter und gäste taumelten umher vom vielen wein W. Alexis Woldemar (1842) 2, 169; nicht selten uneigentlich: was soll ich hier immer allgemein reden und mich auf allgemeinen sätzen umhertaumeln Herder 32, 493 S.; die poesie, die verlegen zwischen dem lyrischen und dramatischen umhertaumelt Hebbel tageb. 1, 324 W.; Östreich ... taumelt umher nach bündnissen Bismarck gedanken, volksausg. 1, 191;
umhertragen
laszt die von Gath die lade des gottes Israel umbhertragen 1. Sam. 5, 8; wo er (der affe) in einem hause erzogen und daselbs jungen bringt, tregt er die zuͦ den hauszgenossen umbher Heyden Plinius (1565) 279; der (figurenhändler) seinen selbstgefertigten kram in gast- und weinhäusern zum verkaufe umhertrug Holtei 2, 94; zu tragen III C: haben sy (die bischöfe) die malzeichen unsers hern ... in yrn leibern umbhergetragen C. Hedio chron. German. (1530) 116ᵃ; dasz sie (die edelleute) gnuͦg golt, edelstein, purpurgewandt ... umbhertragen S. Franck lob der torheit 118 Götz.; unsinnlich: welch sie sein gotlichs wort ... umbhertragen und ausbreitten Luther 18, 45 W.;
die trugen all im todten mehr
den schweren gottes zorn umbher
Ringwaldt christl. warnung E 6ᵇ;
lange trug er diesen vorsatz umher grafen Stolberg 3, 347; die idee, mit der ich mich ... umhertrug Holtei 40 jahre (1845) 5, 266;
umhertreiben trans.
produco, subduco ich treib umbher Alberus (1540) 12ᵇ; umbhertreiben, hin und wider treiben chasser de costé et d'autre Hulsius-Ravellus (1616) 365ᵇ; zu treiben IV B 2 a:
solt ich ein jeden narren beschreiben,
wie er sein gewerb thut umhertreiben
S. Brant narrenschiff 51 Zarncke;
zu treiben I A 3:
diesz pilgerland läszt keinen ruhig bleiben,
wir müssen stets umbher uns lassen treiben
S. Dach 732 Österley;
mich von der bosheit der menschen und meinen eigenen leidenschaften immer in einem wirbel umhertreiben zu lassen Knigge roman (1781) 1, 248; dieser gedanke treibt mich den ganzen nachmittag umher Solger nachgel. schr. 1, 85 Tieck-R.; der in Polen und Ruszland von mancherlei wechselvollen schicksalen umhergetrieben ... seyn soll E. M. Arndt schr. für und an s. l. Deutschen (1845) 1, 211; zu treiben II A: wenn sturmwinde ... meine gebeine umhergetrieben haben theater der Deutschen (1768) 16, 76; die vom stachel der liebe umhergetriebene Io Herder 17, 112 S.; zu treiben II C: sollte ich früher mit dem sturme des grimmes diese flammen anfachen und umhertreiben? Göthe 8, 184 W.; reflexiv, vgl. treiben V 1: die feinde ... sich rottenweis im lande umhertreiben Göthe 42, 1, 27 W.; ganze tage lang trieb er sich ... in den zellen der karmelitermönche umher H. v. Kleist 3, 365 E. Schmidt; der (landsmann) sich so weit umhergetrieben hatte L. v. François Reckenburgerin (1871) 1, 49; auch: die nachkommen dieser (reichen) treiben sich morgen mühsam in der mittelklasse umher, um ... ganz zu verarmen G. Keller 1, 13; während wir uns bisher blosz in den auszenwerken (der jurisprudenz) umhergetrieben haben Jhering röm. recht 3, 1, 1; intrans., vgl. treiben VI 2:
kein schiff wird erobert ...,
keins flamt in die höh und treibet,
scheiter, umher über sinkenden leichen
Klopstock oden 2, 21 M.-P.;
andere (fische) leben ... so wenig, dasz sie todt umhertreiben Ritter erdkunde 3, 110; zu treiben VI 5: wir wollen ... glücklicher leben, als da wir noch im geräusch umhertrieben deutsche erzähler des 18. jahrh. 152 Fürst; da ich so ganz allein, so unter der welt umhertrieb Göthe br. an frau v. Stein 1, 136; man trägt (bei gesellschaftlicher unterhaltung) von keinem (menschen) viel davon, und doch ists ein hübsches vergnügen unter ihnen umherzutreiben G. Freytag handschrift 2, 158;
umherwälzen trans.
wie er sy in dem bluͦt und staub umbherweltzet Schaidenreiszer Odyssea (1537) 94ᵃ;
und wie ein wenig schnee umhergewälzt
sogleich zum berge wird
Shakespeare 5, 82;
bildlich:
solche gedanken wälzt wüthend umher die göttin im busen
Schiller 1, 121 G.;
reflexiv (zur vermischung mit walzen vgl. teil 13, 1409):
ein löw begegent ohn gefehr,
der waltzt sich demütig umbher
Eyering prov. copia (1601) 1, 634;
im subst. inf. mit ersparung des pronomens: wie das meer durch das umbherweltzen eines fisches nicht verderbet wird Andersen oriental. reisebeschr. 104 Olearius; da wälz ich mich im duftenden heu umher Hölderlin 1, 87 Litzmann; in fröhlichem gewühl wälzen sich die bauern und allerlei masken umher, die Don Juans fest herbeigelockt hat E. Th. A. Hoffmann 1, 65 Gris.; uneigentlich: nur der schurke wälzt sich in sorgenlosen freuden umher Knigge roman (1781) 2, 87; dasz du ohne eintheilung des tages dich in den studien so umherwälzest Herder 16, 171 S.;
umherwandern
daz er zuͦ fuͦss umbherwander Schaidenreiszer Odyssea (1537) 82ᵃ;
die weit umbhergewandert sein,
von krieg und schlachten können sagen
Eyering prov. copia (1601) 2, 285;
sintemalen sie (die karpfen) ... unvorsichtig an seichten orten umherwandern fischbüchlein 128; uneigentlich:
ein glerter mann, wenn er studiert
und in den büchern conversiert,
so thut er weiter umbherwandern,
denn wenn er lieff von eim zum andern
B. Waldis Esopus 1, 293 Kurz;
(des alten) rath fordert mühe und aufmerksamkeit, in welcher er selbst rastlos umherwandert Herder 21, 5 S.; Hinzelmeier ... liesz seine augen an den wänden der küche umherwandern Storm (1899) 3, 26;
umherwanken
wankt ich nicht siech umher? lag schmachtend und bleich auf dem strohe?
Klopstock oden 2, 73 M.-P.;
ein alter laienbruder, der noch wie ein gespenst in den verödeten klosterhallen umherwankt Matthisson schr. 6, 318; die arme Hildegard wankte hüstelnd mit dem stock umher Rosegger I 3, 261;
umherwerfen
umbherwerffen, hin und her werffen espandre de toutes pars Hulsius-Ravellus (1616) 365ᵇ: (der esel) warff die bletter (des psalters) mitt dem maul umbher umb des haberns willen Eulenspiegel 45 ndr.; ists aber der geuckler einer ..., so wird er mum, mum sagen und den brey im maul umbherwerffen Luther 30, 3, 561 W.; (ich hab mit meiner frau) gedantzt, und im umbherwerffen ist sie mir ausz dem arm gefallen Montanus schwankb. 15 Bolte; wie ein wild, wenns in dem netz sich umbherwirfft Kirchhof wendunmuth 1, 49 lit. ver.; wer nicht wie jener unvernünftige säemann im evangelio den saamen umherwerfen mag Göthe IV 13, 305 W.; übertragen: keins von jenen lächeln, welche ihro gnaden Seraphina aus ihrer loge im schauspielhause umherwirft J. J. Chr. Bode Thomas Jones (1786) 1, 71; mein herz wirft sich umher in verzweiflung Bettine dies buch gehört dem könig (1843) 2, 349; Köstein ... warf den scheuen blick umher Tieck schr. (1828) 20, 442; höre weiter, was mich in der nacht schlaflos umherwirft G. Freytag ges. w. (1886) 8, 72; auch mit etwas u.:
es wälzen sich wolken voll feuer aus offenen, ehernen (kanonen-) rachen
und donnern und werfen mit keilen umher
E. v. Kleist (1771) 2, 10;
baargeld in die hand kriegen und mit baargeld umherwerfen Rosegger I 1, 201;
umherziehen intrans.
darnach zoch Jhesus umbher in Galilea Joh. 7, 1; der (elefant) einzig oder von der andern herde auszgemuͦstert umbherzeucht Heyden (1565) 97; (die schwäne) fast gar nicht schlafen, sondern am ufer umherziehn A. v. Droste-Hülshoff br. an L. Schücking 264; auch: die dieses wort zu einer hohlen phrase machten und damit umherzogen G. Keller 3, 267; von leblosem: der stank zieht im winde weit umher Immermann 2, 57 Boxb.; eine schmerzhafte gicht, die in den gliedern umherzog Hegel (1887) 19, 1, 104; trans., umbherziehen, hin und wider schleppen treiner ça et la Hulsius-Ravellus (1616) 365ᵇ: welchen (faden) das schädliche raupenförmige insekt ... in den stöcken umherziehet Overbeck gloss. melitt. (1765) 104; lange liegt er todt da, wird blutig umhergezogen Herder 15, 440 S.; keine puppen, welche ein gewandter puppenspieler an den drähten umherziehen könnte G. Freytag ges. w. (1886) 3, 93; übertragen: ein umbherziehen tractare quem durius ..., vexare, exagitari, insectari Schönsleder prompt. (1647) Q qq 2ᵇ;
das niemans sol syn frouwen lan
in ... by der nasen umbherziehen
Murner gäuchmatt 103 Uhl;
so wirt gewiszlich er betrogen
und mit der nasen umbherzogen
H. Sachs 9, 187 lit. ver.;
am gricht wend wir in umbherziehen,
das kost in dann etwan mengs bätzli
H. R. Manuel weinspiel v. 673 ndr.;
zeitlich, so viel als 'hinziehen': dasz diser span (controversiam) vormalen ouch lang umhargezogen worden Tschudi chron. Helvet. 1, 69; im sinne von 'rundumher': wenn mitten aus dem saal ein groszer platz durch ein schönes umhergezogenes geländer abgesondert wird Z. Chr. Sturm vollständ. anweis. (1718) 18; die 'graft', die sich rings umherzog Storm (1899) 1, 58.
Zitationshilfe
„umher“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/umher>, abgerufen am 21.09.2019.

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