unausschöpfbar, unausschöpflich verbaladj.
Fundstelle: Lfg. 2 (1913), Bd. XI,III (1936), Sp. 231, Z. 73
gegentheil des unüblichen ausschöpfbar, ausschöpflich. vgl. unerschöpflich, schöpflich: seine milde, das tiefe, unausschöpfbare wohlwollen Ludwig 1, 323;
es ist die phantasie ein tiefer zauberbrunnen,
... und unausschöpfbar ist sein ewger born
Raimund 2, 184.
älter und seltener (Sanders syn. 1894, 2, 108) unausschöpflich: der kirch unausschöpflicher schatz Berthold v. Chiemsee 32; einen unauschöpflichen .. bronnen Schupp schr. 357; aus dem unausschöpflichen urborn Kosegarten poes. 1, 18; mnl. onutesceppelijc mnl. wb. 5, 1433; Verdam 431ᵇ.
Zitationshilfe
„unausschöpfbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unaussch%C3%B6pfbar>, abgerufen am 17.11.2019.

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