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Fundstelle: Lfg. 2 (1913), Bd. XI,III (1936), Sp. 259, Z. 43
Campe. gegentheil von bedenklichkeit. nl. onbedenkelijkheid in bedeutung A 1 nl. wb. 10, 932. im deutschen wort sind nur die bedeutungen A 2 und 3 entwickelt; also
1)
freiheit, unbefangenheit, unbekümmertheit, naivität, mangel an bedenklichkeit in der wahl der mittel: nun marschieren sie in aller unbedenklichkeit .. aus ihrer pyramidenfestung heraus Bettine dies buch 1, 222; eine gewisse unbedenklichkeit in den nebensachen und konzentration des interesses auf die hauptsache Ludwig 5, 211; unbedenklichkeit des handelns 5, 466; beim produziren R. Wagner 7, 119; er hat die unbedenklichkeit, die Schiller hatte, die jeder theatermensch hat Nietzsche 8, 27.
2)
die eigenschaft, nicht bedenklich, gefährlich zu sein: die unbedenklichkeit des unternehmens, des mittels, der arznei.
Zitationshilfe
„unbedenklichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unbedenklichkeit>, abgerufen am 23.10.2019.

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