f.
Fundstelle: Lfg. 3 (1914), Bd. XI,III (1936), Sp. 463, Z. 37
mangel an empfindung, nichtempfindung, gegentheil der empfindlichkeit. Keisersberg; Maaler 460ᵃ; lux. 314ᵃ; für anaesthesia Nemnich nos. 17ᵇ; Krünitz 195, 464; für indolenz, insensibilité Campe verd. 373ᵃ. 378ᵃ; für indifferenz Kinderling 281. bedeutungen und verwendung entsprechen dem adj. unempfindlich: das ist wol ain unentpfindlichait an dir, das du diser dorn nitt gewar wirst Keisersberg pred. (1510) 75ᵇ; unentpfindtlicheit der glider Gersdorff wund. 21ᵇ; so ich nach disem leben aintweder unentpfindlichkait oder säligkait haben würde Schwarzenberg Cic. 36; u. der angethanen schmach Harsdörffer secr. 2, 563; kein ἀναισθησία, kein stupor oder thumme unempfindlichkeit Dannhawer cat. 6, 705; u. in der liebe Lohenstein Arm. 2, 3; eisz der u. Triller betr. 4, 306; u. gegen die religion Lessing 7, 33, 9; wegen der mehr als stoischen u. Wieland Ag. 1, 13; die grösze der seele ist meist u. Göthe IV 1, 193, 5 Weim.; gänzliche u. gegen das licht II 5, 1, 133 Weim.; für Laroche frl. v. St. 2, 42; die durchschnittliche u. des deutschen ohres Scherer kl. schr. 2, 373; der nadel Karmarsch-Heeren 2, 388; des nitroglycerin Muspratt-Stohmann 7, 783. unempfindlichkeits-schule Lohenstein Arm. 2, 42ᵃ; unempfindlichmachung nekrosie Kinderling 191. —
Zitationshilfe
„unempfindlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unempfindlichkeit>, abgerufen am 16.12.2019.

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