Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

unmeszbar, adj. adv.

unmeszbar, adj. adv.,
gth. von meszbar: seine unmäszbare grösze Lohenstein Arm. 1, 661ᵇ; Brockes ird. vergnügen 4, 381; Wieland I 1, 69;
er setzet das zum punct, was stets unmeszbar war
I 1, 27;
einer unmeszbaren vergangenheit v. Bär reden 1, 232; u. kleine zeit Alten handb. für heer und flotte 1, 403; seiner unmeszbaren individualität Justi Winckelmann 2¹, 315; verschiedenheit Luschin v. Ebengreuth münzk. 164; abgrund St. George Baudelaire 90. das unmeszbare Göthe 48, 206, 12 W.; das unmeszbarste (gott) II 11, 97 W. allgemein steigernd: unmeszbaren meisterfleisz Riehl d. arbeit 208; liebe Rosegger 7, 194; mir war .. dasselbe gefühl in's unmeszbare ... erhöht Vischer auch einer 2, 413. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1921), Bd. XI,III (1936), Sp. 1182, Z. 8.

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Zitationshilfe
„unmeszbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unmeszbar>, abgerufen am 25.06.2021.

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