unrichtig adj. adv.
Fundstelle: Lfg. 8 (1921), Bd. XI,III (1936), Sp. 1274, Z. 51
gth. v. richtig. ahd. unrihtig, -go. mhd. unrihtic. mnd. unrichtich, -richtigen neben unrechtich, mnl. onrechtich, nl. onrechtig (onrichtig nach dem nhd.). dän. urigtig, schwed. origtig aus dem mnd. vgl.unrecht, ↗unbericht, -gerecht, -gericht, unrichtsam. abweichende betonung ùnríchtig Staub-Tobler 6, 474.
1)
sinnlich oder sinnlicher grundvorstellung noch verwandt; gth. richtig 1, 2 a; unrecht 1, 2, 3 a entsprechend. uneben, u. Diefenbach n. gl. 137ᵃ; unrichtig, nit strack Hulsius-Ravellus 381ᵇ. 'von wegen höckerig, uneben, unwegsam, ungebahnt, gefährlich zum gehen durch felsen und an abgründen hinweg; von steinigem, mit gesträuch bewachsenem boden, der schwer zu bearbeiten ist' Staub-Tobler 6, 472: ein unrichtiger weg mit gräben, velsen und mancherlei umbgeng Hedio Comines 55; fährte (wie unrichtiger weg u. dgl. heute nach 2 verstanden) Heppe lehrprinz 85. 'vom haar schwer zu kämmen, struppig, wirr; von menschen, bes. kindern schwer zu leiten, eigensinnig; auch von thieren unlenksam, ungeberdig' Staub-Tobler a. a. o.; vgl. widerhaarig. zwischen 1 und 2: der unrichtige fusz, schuh, tritt; die unrichtige seite; u. sehen Stilling 2, 297, wandeln Kramer, unrichtiger wandel Chr. Wolff v. d. menschen thun 16. zur übertragung: Luther 1, 210, 27 W.; Artomedes auszlegung 1, 342ᵃ; Bismarck gedanken u. er. 2, 22 volksausg. das heutige sprachgefühl hat das bewusztsein sinnlicher bed. eingebüszt und die heute noch üblichen ausdrücke dieser art nach 2 umgedeutet.
2)
übertragen.
a)
von unrichtiger, abnormer beschaffenheit; vgl.richtig 1 d, 4.
α)
rechtlich u. geschäftssprachlich (unrecht 3 e ζ, 4 a α, β), gth. v. richtig 4 c—f. vgl. mnl. onrechtich:
auff das also nach christen brauch
der mund ward gegen mund gebracht
und was unrichtig, recht gemacht
Ringwaldt laut. warheit v. 225;
grillenvertreiber (1670) 9. mnd. u. sîn unrecht haben (unrecht 4 a); so oft ein oder ander u. (ungerechter parteilichkeit schuldig) befunden wirt v. Fleming soldat 253. ist sie mit dem abentheurer etwas über den fusz gespannen und ihrer sache u. geworden (zum gen. vgl. unberichtet) Werner chron. v. Magdeburg 92; die ine von seinen geschäfften wendig oder sonst darinn u. machen (beirren) möchten Sebiz feldb. 3. werden wir mit einem bauern u. (bekommen wir einen procesz mit ihm) Gotthelf 11, 462; u. (uneins) sein, werden, u. machen entzweien Staub-Tobler 6, 473, 5ᵇ; voller unrichtiger unruͦh Xylander Polyb. 51. von denselben unnutzen und unrichtigen (betrügerischen) leuten Lori bergr. 151; mit einschlag von ζ (δ) 'händelsüchtig, böse, tückisch, falsch, durchtrieben (mit einem kleinen beigeschmack von lustigkeit), unzuverlässig' Staub-Tobler 4 b δ, ε; ein unrichtiger bote Stieler; nicht worthaltig Westenrieder 604; unrichtige, denen man nicht trauen darf Fischer schwäb. wb. 6, 211; ein unrichtiger debitor, zahler, nicht zahlend, seinen verpflichtungen nicht nachkommend, acta publ. 6, 228 Palm; Staub-Tobler 6 b, Kramer (1702) 2, 340ᶜ; Schwan 2, 852ᵇ. die sache wart u. es gab streit städtechron. 9, 672ᵃ; Fischart flöhatz titel; Hohberg georg. 1, 12; eine unrichtige, strittige (gs. richtige und liquidirte) sach 3, 31ᵃ; unrichtiger handel Schönsleder t t 5ᵃ; unrichtiges getröl Staub-Tobler 6, 473. welcher die sache auff des ordens seyte zwar unrichtigk (nicht in der ordnung) befand Micrälius 2, 287; wegen der unrichtigen (unberichtigten) reste des sechsten biergroschens acta publ. 1, 267 Palm; unrichtige (illiquidi) schulden Kramer; wo sonst ausgeliehene gelder u. geworden, dasz daran weder capital noch interesse zu gewarten acta publica 4, 146 Palm; wann die pfändung so gar u. wäre, dasz sie auf keinerley weise zu justificiren ist, alsdann wird dem gepfändeten das juramentum in litem verstattet Hohberg georg. 3, 26ᵇ; unrichtige gelübde (invalidi) Kramer, ware (fehlerhafte) Staub-Tobler 6, 472, buch (verbotenes) G. Freytag 11, 15. während diese ausdrücke im wesentlichen heute veraltet oder mundartlich sind, gelten noch die (nach c umgedeuteten) folgenden: ein unrichtiges testament, gewicht, unrichtige münze, der contract ist in vielen puncten u. Kramer; bey unrichtiger behandlung der gesetzbücher Savigny beruf uns. zeit 136; unrichtige zahl Adelung, aufstellung bankgesetz § 59, rechnung Adelung, Tieck 9, 139 u. dgl.; eine rechnung über die verwaltung einer gewissen geldsumme ist falsch, so fern sie das gar nicht ist, was sie scheinen soll, unrichtig, so fern auch nur einige posten mit den belegen nicht übereinstimmen, und die unrechte, wenn sie der, welcher sie vorlegt, unter mehrern in der eil aus irrthum für die rechte ergriffen hat, oder für diejenige, womit er seinen zweck erreichen, nämlich die richtigkeit seiner kasse rechtfertigen kann Eberhard syn. 3, 18. substantiviert: unrichtigs, so uf zins ... aufgenommen (1592) Fischer schwäb. wb. 6, 211; unrichtigs betrügerisches Mangoldt marckschiff d 4; vorschriftswidriges Staub-Tobler 6, 472; das unrichtige (vgl.c) in ihrer rechnung Bremser 288. adv.: das sie mit iren rechnungen fast u. umbgangen (1544) Frankf. zunfturk. I 1, 118; u. (injuste) appelliern Schöpper; stehts bey dir so u.? an tu haec ita confundis et perturbas? Schönsleder; u. bezahlen, rechnen, bezeugen (vgl.c) u. s. w.
β)
sprachlicher, bes. grammatischer richtigkeit nicht entsprechend: wiwol das j alhir etwas u. stähet Bellin rechtschreib. 51; u. reden, aussprechen, schreiben Kramer; einer unrichtigen schreibung Prätorius Blockesberges verr. 36; ein u. gebildetes wort Göthe 40, 334, 3 W.; liebe zum unrichtigen Solger nachl. 1, 450; ein anmuthiges unrichtigreden der welschen worte Fouqué bildersaal 1, 76. als veralteter t. t. der conjugation: richtige (schwache), unrichtige (starke) conjugation (1649) Wolffstirn bei Leser fachwörter 54; Gottsched sprachk. 269, Leser 55; Adelung zog unregelmäszige vor.
γ)
medicinisch: unrichtiger (abnormer, unnatürlicher) zustand Höfler 507ᵃ; 'kränklich, im unterschied von fälber, einen erst seit kürzerer zeit eingetretenen krankheitszustand bezeichnend, dem man noch keinen rechten namen zu geben weisz' Staub-Tobler 6, 472, 4 b α; Martin ist kranck, so bin ich warlich auch gantz u. G. Blarer briefe u. akten 1, 46; unrichtige verwaltung mala functio, eines gliedes Orsaeus 218 (vgl.b); die unrichtige geburt aber die ist, wenn die glieder mehrerteils ganz gebildet sein Horscht geheimnisse d. natur 1, 5ᵇ; adv. u. gehen abnorm schwanger gehen, miszgeburt, miszkram, miszwochen, fehlgeburt, abortus, partus praematurus Höfler 507ᵃ; abortio Corvinus fons 607, Nemnich nosol. 17ᶜ; unrichtig gehen abortiren Stieler zeitungslust 383, Amaranthes frauenz. 2081, Aler 2, 2099ᵇ, allg. haush.-lex. 3, 610; das unrichtiggehen allg. d. bibl. 12, 254; Bock-Camerer buch vom gesunden u. kranken menschen¹⁷ 905; es ist ihr u. gegangen sie ist zu früh niedergekommen obers. wb. 2, 600ᵃ; Schiepek egerl. 492; Reinwald henneberg. 1, 178; 2, 131; Spiesz 264: frauen, den es u. in der geburt gangen Luther 8, 44ᵃ Jena; Boregk behm. chron. 88; mein weib ... hat mir ... drei lebende kinder zur welt gebracht und mit 2 ist ihr unrichtig gegangen Schweinichen 525 Öst.; Prätorius anthrop. plut. 1, 112; Amaranthes frauenz. 66; witzig: der junge herr ... musz einen spanischen hengst reiten, er möchte sonst unrichtig in die wochen kommen Tieck 3, 51. unrichtige wochen, ein unrichtiges wochenbett haben nach 2 b verstanden. 'im kopfe irr, wahnsinnig, delirans' Höfler 507ᵃ; Staub-Tobler 6, 472; Schmeller 2, 34; Westenrieder 604; Schöpf 552; Fischer schwäb. wb. 6, 211; vgl. nicht richtig sein; richtig 4 b: diser gast ist u. worden und geen im seltzame fantaseyen im kopff umb Schaidenreiszer Od. 87ᵃ; Aventin 5, 469, 30; den kindern oder enicklen, so tobsüchtig, u. oder stummendt seyn, mag der vatter .. afftererben setzen, dergestalt, dasz dieselbe unrichtige kinder seine erben sollen seyn, und ob sie in unrichtigkeit mit todt abgehen, dasz als dann ihre güter dem substituierten folgen ... so die unrichtigen widerumb zu vernunfft kommen, ist die substitution gefallen und erloschen notariatb. 17ᵃ; bey den armen unrichtigen (im tollhaus) behalten (1697) Schmeller a. a. o.; wann er .. allbereit sinnlosz und u. ist im haupt Aeg. Albertinus sterbekunst 18; er ist u. im kopfe; es ist u. mit em Staub-Tobler 4 b β; in solchen ohnrichtigen gedancken Borstel v. der liebe Astreae u. Celad. 1, 74; einer, der unrichtiger sinnen ware (1742) Staub-Tobler 4 a. uneigentlich: mit geschrey töubt und u. werden Frisius 231ᵃ; stelleten sich, als weren sie truncken und u. Reiszner Jerus. 2, 148ᵃ. auch von thieren: Fischart ehzb. 255, 14 H.; schriftsprachlich veraltet.
δ)
von affect und stimmung: gütig und fründtlich, nit zornig und u. Frisius 914ᵃ; wild und u. Garg. 181 ndr.; städtechr. 5, 103, 14; Zwingli d. schr. 1, 32; bischof J. war ser u. ob dieser handlung Fries Würzb. chr. 313; Sarcerius ehestand 108ᵃ; wann ich euch nur dapffer und recht erzürne und u. mache, ja es soll mein freud sein Vergerius des bapsts kindtbet a 5ᵃ; Staub-Tobler 4 b γ; G. Freytag bilder a. d. d. verg. 1, 276 nach F. Platter tageb. 317; sorgfältig, wenn einer in seinen gedancken u. ist, dasz er nichts findet, darauff er sich recht gründen köndte (vgl. 1) Corvinus fons 804. schriftsprachlich veraltet.
ε)
dämonologisch (gs. richtig 4 a; vgl.unrecht 3 e θ): 'nicht geheuer, von einem ort, wo man vor diebesbanden nicht sicher ist oder wo ungetüme ihr wesen treiben sollen; geisterhaft, gespenstisch' Staub-Tobler 6, 472; hier ist's unrichtig; unrichtig werden spuken ebda; s.ungeheuer 4:
wie man ein scheuel verbirgt vor den augen der menschen, ein mondkalb
oder zauberisch ding, unrichtiges, welches verflucht ist
Mörike 1, 252;
wenn wir kinder den schauer vor so manchem unrichtigen winkel hätten überwinden können Stifter 2, 132. wie ungeheuer 2 vom wetter 'wüst, eiskalt' Staub-Tobler a. a. o.
ζ)
sittlich (gth. richtig 2 d; vgl.unrecht 3 e ζ, 4 a γ, ungerecht, unaufrichtig): ungerecht, verdammt, böse; unehrlich, untreu, unzuverlässig, aufrührerisch, zänkisch, händelsüchtig (vgl.α u. δ). vielleicht schon in der ahd. bed. temerarius, temere, dann mhd. und mnd.: also hat guͦt und richtig müessen sein der ursprung menschlichs geslächts, das yetzmals pos und u. ist B. v. Chiemsee 216; wenn alle andere unrichtige geschlechter am jüngsten tage werden fallen V. Herberger d. hertzl. süszigkeit 4; jem. u. finden Thilo bei Fischer-Tümpel 3, 106. es ist dir on zweyfell bewust, wie mit myr gehandelt hab .. deyn legat, furwar, unbescheyden und u., ja auch untrew Luther 7, 7, 31 W.; untreu lux. 319ᵃ. die das unrichtigest und widerwärtigest weib war aller welt Arigo 579, 32 K.; unrichtig gesind (in bergwerken) B. v. Chiemsee 94, leut Carbach Liv. 132ᵇ, Zimmer. chron. 1, 285, 13, pfaffen Fischart d. gelehrten d. verk. 737, ehgefährten ehzb. 131, 1 H.; gen deinen ältern gar u. Wickram 4, 79, 2486. auf diesen schlag (unzüchtig) seynd gewesen jene zwey alte unrichtige richter zu Babylon Abr. a St. Clara etwas f. alle 2, 317. als eigenname Staub-Tobler 6, 474 (mehrdeutig). selten sachlich: unrichtige (unordentliche, sündhafte) neigungen Schwabe belustigungen 2, 497.
b)
gth. von richtig 2 c (vgl.unrecht 3 d, e, bes. η, ι), dem namen, der bezeichnung, bestimmung, einrichtung, natur, ordnung, lehre, absicht, dem zwecke, den umständen nicht entsprechend, irregulär, auszer-, ungewöhnlich u. ä.:
α)
sie lebten u., im irrglauben Waldis psalter 20ᵃ; unrichtiger glaube s.c; ein unrichtiger sommer, winter Kramer; dafür heute kein richtiger; ist sie aber u. (keine richtige jungfrau mehr) gewesen jungfr. spiegel (1653) c 1ᵃ; unrichtige (regelwidrige) stücke Gottsched crit. dichtkunst 642; u. gezeichnet Ritter erdk. 1, 30; unrichtige zeichnung, beleuchtung Gutzkow 11, 42; zeit, ort rockenphil. 1, 270; Raabe schüdderump 1, 28; mittel Holtei erz. schr. 9, 103, wahl, verfahren u. s. w.; die formen des baues als u. hinstellen Brunn kl. schr. 1, 114; T. läszt sie zwischen zwei bechern wählen und S. ergreift den unrichtigen jahrb. d. Grillparzerges. 8, 119; das unglück ist nur, dasz man ... immer den unrichtigen totsticht Schnitzler d. grüne kakadu 139; das viele wechseln mit den ärzten .. halte ich für sehr u. und unrecht Bismarck br. a. s. braut 87.
β)
in den ausdrücken unrichtig gehen, kommen u. dgl. verbindet sich die normative bedeutung mit sinnlicher vorstellung (s. richtig 3 a, unrecht 6 a): das pferd tammelt unrichtig; die uhr gehet sehr u. Kramer (1702); ich bin genug berichtet, was die weiberleut für unrichtige uhren seyn Harsdörffer gesprechsp. 1, k 8ᵃ; ein schön weib ist ein unrichtige uhr Lehmann floril. 2, 728; Happel ak. roman 34; einen regellosen und unrichtigen gang (des stundeneis) Langbein 31, 101; ein schlageuhr ... ist sie nicht geschmiert, so wird sie u. oder ständig Treuer Dädal. 1, 186. die posten gehen nun so u. E. Charlotte v. Orleans 2, 327; Hippel kreuz- u. querzüge 1, 47; die austern kommen sehr u. an Nicolai Nothanker 1, 56. unrichtige bewegung des pulses Schwan. u. hergehen Chemnitz 2, 217; essen, schlafen gehen Kramer (etwas unrichtiges wie unrechtes gegessen haben); ein unrichtiges leben führen Rädlein; vgl.a γ.
c)
richtig 2 b, unrecht 3 d, e entsprechend: den tatsachen, dem sachverhalt nicht gemäsz, falsch, verkehrt, irrig, unzutreffend, unlogisch, fehlerhaft, ungenau u. dgl., bes. von gedanken, vorstellungen, gewusztem, gesprochenem, geschriebenem, geurtheiltem u. s. w.
α)
selten und undeutlich subjectiv: darausz der gemain unverstendig pöfel kain verstand nemen mögen, sondern sich selbst irr und unrichtig darinn gemacht Montanus 136; der franzos ist hier nicht allein weitschweifig und verworren, sondern u. Gerstenberg recens. 250, 26 ndr.; so musz ich ihn (den vater) ... über jenen heiden herausbringen, dem man .. nachsagt, dasz er auch nicht im scherze u. geworden (ne dolo quidem mentitum esse), welches in unserer galanten mundart ungefähr heiszen würde, dasz er keine einzige equivoke gesagt habe Hippel lebensl. 1, 56; herrn Philipp doctor ist sonsten auch kein unrichtiger mann, hette billich das magnificat corrigieren sollen Sandrub kurzweil 52 ndr.; ein unrichtiges gewissen Adelung, wofür Campe irrendes vorzieht.
β)
objectiv: unrichtige citate Zwingli d. schr. 1, 163, antwurt Maaler 466ᵈ, schlusz Morhof unterricht 1, 469 (ein unrichtiger schlieszer Kramer), folge, nachricht, glaube, meinung, begriff, behauptung, urtheil, übersetzung, grund, voraussetzung u. s. f.; unrichtige (auf der karte unrichtig angegebene) stromgebiete Moltke 1, 24; adresse Holtei 40 jahre 2, 209; geographisch u. s. w. unrichtig Humboldt kosmos 2, 105. substantiviert: Kant 3, 480, 3; prädicativ: bisz hieher ist die histori ... verworren, u. und unvollkommen Rätel schles. chron. 28; allein das faktum ist falsch und der schlusz noch unrichtiger Herder 5, 11; solche folgerungen aber bleiben u. in sich H. Grimm Michelangelo 1, 307. adv. liederlich und u. nachmäkeln Birken verm. Donaustrand 7; u. gedacht Schwabe belustigungen 1, 178; u. urtheilen Göthe 21, 89, 15 W.; dennoch war seine bahn ... am unrichtigsten bestimmt F. Th. v. Schubert 3, 158; u. übermitteln bgb. § 120 u. s. f.
Zitationshilfe
„unrichtig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unrichtig>, abgerufen am 26.06.2019.

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