unterton m.
Fundstelle: Lfg. 12 (1928), Bd. XI,III (1936), Sp. 1876, Z. 44
a) untertöne, in der musik die der obertonreihe gegensätzliche reihe der nächstverwandten tiefern töne, welche ebenso für die erklärung der konsonanz des mollakkords herangezogen werden musz, wie die obertonreihe für die des durakkords Meyers convers. lex. 17⁵, 107ᵃ. uneigentlich: sonst nur das ewige gezirpe der cikaden, das ja wie ein klingender u. ständig den urwaldwanderer bei tag und nacht begleitet Behrmann im stromgebiet des Sepik 154. b) nach ¹ton 11 (engl. undertone Murray 10, 1, 152ᵇ): schönheit ... mit einem u. von steifheit und entschlossenheit H. v. Kahlenberg familie Barchwitz (1902) 56. c) mit ²ton (vgl.halb-, mittelton): und wie, mit welchem malerauge, kennt er lichter und schatten und ihre tausend untertöne D. v. Liliencron (1896) 5, 180. —
Zitationshilfe
„unterton“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unterton>, abgerufen am 24.05.2019.

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