Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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unzweifel, m.

unzweifel, m.,
nichtzweifel, gewiszheit. mnd. untwivel: item des schultbriefes wegen ... setzet hertzog C. in unzweifel (zuversichtlich) vertrawen zu ko. majestat (1478) lehnsurk. Schlesiens 2, 90; mnd. to untwivel sicherlich; einer sagt etwas mit unzwifel, als hab er sein ein wissen und hab keinen zweifel daran Keisersberg bei Ch. Schmidt els. wb. 385ᵃ; mit u. den arkwon offnen Keisersberg h. lew 29. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1933), Bd. XI,III (1936), Sp. 2335, Z. 6.

unzweifel, adv.

unzweifel, adv.,
ohne zweifel; zur bildung vgl.unverkehr. Mone schauspiele d. ma. (1846) 1, 257, 68: Petrus der glaubt u. der schrift und sündiget doch Dietenberger wider Luthers b. v. miszbrauch d. messe (1526) a 4; c 3; Schwarzenberg v. zutrinken 13; 20 ndr.; er (gott) wird das u. laysten Eberlin v. Günzburg 2, 145 ndr.; dasselb ist u. gewisz Fischart Bodin (1591) 101ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1933), Bd. XI,III (1936), Sp. 2335, Z. 13.

unzweifel, adj.

unzweifel, adj.,
ahd. unzwîval insuspicabilis, unzwîflo procul dubio: wante sie was ... in unzwifeler hoffenunge W. Gerstenberg chron. 196 D.; so ist u., dasz diese widrige sachen bey- und nebeneinander nicht stehen können Harsdörfer secret. 1, 648. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1933), Bd. XI,III (1936), Sp. 2335, Z. 20.

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unwürdigen urgewalt
Zitationshilfe
„unzweifel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/unzweifel>, abgerufen am 05.12.2020.

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