Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

urbedingend, part. adj.

urbedingend, part. adj.:
die menschen sind durch die unendlichen bedingungen des erscheinens dergestalt obruirt, dasz sie das eine urbedingende (was die erscheinung ursprünglich bedingt) nicht gewahren können Göthe II 11, 120 W.; maximen u. reflexionen (schr. d. Götheges. 21) 158. üblich wird urbedingung, f.: zudem ist es (d. wasser) die u. alles lebens Schopenhauer 5, 451 Gr.; Fr. L. Jahn 1, 407 E.; aus dem dionysischen grunde des deutschen geistes ist eine macht emporgestiegen, die mit den urbedingungen der sokratischen cultur nichts gemein hat Nietzsche 1, 138. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1933), Bd. XI,III (1936), Sp. 2382, Z. 7.

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unwürdigen urgewalt
Zitationshilfe
„urbedingend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/urbedingend>, abgerufen am 28.11.2020.

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