Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

ureinwohner, m.

ureinwohner, m.,
meist im plur.; für autochthonen Heyse-Böttger (1885) 94ᵇ: die verwandtschaft der ureinwohner allg. d. bibl. 72, 525; der augenschein hatte mir ... deutlich genug gezeigt, dasz ich mich auf alten abgetrocknetem meeresgrund, unter den exuvien seiner u. befinde Göthe 28, 61 W.; u. sind mir nur diejenigen, welche uns die geschichte weder nöthigt noch veranlaszt als eingewandert anzusehen W. v. Humboldt ges. schr. 4, 205; K. O. Müller Dorier 1, 2; angebliche, prähistorische u. Ratzel völkerk. 2, 356; Wimmer gesch. d. d. bodens 4. von insecten Ratzeburg ichneumonen 1, 8. im bilde Stifter 2, 358. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 16 (1935), Bd. XI,III (1936), Sp. 2401, Z. 63.

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unwürdigen urgewalt
Zitationshilfe
„ureinwohner“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ureinwohner>, abgerufen am 28.11.2020.

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