Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

vaterthron, väterthron, m.

vaterthron, väterthron, m.
der thron, darauf die vorfahren saszen:
(er verfehlt) seiner beute raub und stürzt in staub
zerschellet hin des landes alten vaterthron.
W. v. Humboldt werke 3, 151;
bildlich, von einem sessel gesagt:
wie oft, ach! hat an diesem väterthron
schon eine schaar von kindern rings gehangen.
Göthe 12, 139.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1886), Bd. XII,I (1956), Sp. 39, Z. 64.

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Zitationshilfe
„väterthron“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/v%C3%A4terthron>, abgerufen am 07.03.2021.

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