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Fundstelle: Lfg. 4 (1932), Bd. XII,II (1951), Sp. 507, Z. 15
vereinigung von völkern zu politischen zwecken: dasjenige volk, so zuerst den fränkischen völkerbund veranlasst M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778ff.) 1, 102; er wollte .. das befriedete Europa zu einem dauernden heiligen völkerbunde vereinen Treitschke d. gesch. 1, 218. besonders in neuerer zeit von einer vereinigung der kulturvölker zu schiedsgerichtlicher entscheidung der streiftälle zwischen den völkern; zur zeit bezeichnung des von den feinden Deutschlands nach dem weltkriege geschaffenen bundes. in freier anwendung: durch ihn (Chopin) hat Polen sitz und stimme erhalten im groszen musikalischen völkerbund Schumann ges. schr. (1854) 3, 103. —
Zitationshilfe
„völkerbund“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/v%C3%B6lkerbund>, abgerufen am 18.10.2019.

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