Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

verbummeln, verb.

verbummeln, verb.
durch bummeln zu grunde richten, zu grunde gehen; zu bummeln in der bedeutung umtreiben auf der strasze (s. theil 2, 515), besonders in der studentensprache gebräuchlich.
1)
transitiv: tage und stunden verbummeln.
2)
intransitiv: er verbummelt immer mehr; daher part. praet. mit adjectivischer bedeutung: eine anzahl von, wie man zu sagen pflegt, verbummelten arbeitergenies, faullenzern, die sich auf regiments unkosten ernähren lieszen .. schaarte sich um sie. Gutzkow Serapionsbr. 1, 125.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1886), Bd. XII,I (1956), Sp. 181, Z. 55.

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Zitationshilfe
„verbummeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/verbummeln>, abgerufen am 25.01.2021.

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