verdächtigung f
Fundstelle: Lfg. 1 (1886), Bd. XII,I (1956), Sp. 189, Z. 33
substantivbildung zu verdächtigen.
1)
das verdachterregen als handlung: da er offen nichts ausrichten konnte, schritt er zur verdächtigung der absichten des gegners.
2)
das was verdacht erregt: aber verrathet mich nicht, dasz ich es gehört, sonst hängt mir der vetter wieder eine verdächtigung an. Gotthelf Uli 211; sie würden sich nur dem widerspruche ihrer comités und den schlimmsten verdächtigungen aussetzen. Spielhagen werke 17, 98.
Zitationshilfe
„verdächtigung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/verd%C3%A4chtigung>, abgerufen am 11.11.2019.

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