Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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verschwälen, verb.

verschwälen, verb.,
s. verschwelen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1905), Bd. XII,I (1956), Sp. 1189, Z. 57.

verschwehlen, verb.

verschwehlen, verb.,
s. verschwelen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1905), Bd. XII,I (1956), Sp. 1195, Z. 36.

verschwelen, verb.

verschwelen, verb.,
verschweelen, verschwehlen, verschwälen, verschwählen, ohne flamme langsam verbrennen, rauchend verglimmen oder verglimmen lassen, nur in Nord- und Ostdeutschland heimisch; verswêlen, 'verschwalchen, in schwalch aufgehen; von dem brennenden holze gesagt, welches zwar starken rauch, aber keine helle flamme gibt'. Schambach wb. der nd. mundart von Göttingen-Grubenhagen 267ᵇ. activ: ferswälen, holz zu kohlen brennen. Bauer-Collitz waldeckisches wb. 32ᵃ; activ: 1. durch sengen verderben. 2. 'mehr brennmaterial als erforderlich ist verbrauchen, was den köchinnen nicht selten zum vorwurf gemacht wird.' Danneil wb. d. altmärk.-plattd. mundart 240ᵃ ; verschwêlen, vom holze, das ohne flamme glüht und unter starkem rauche verkohlt. Frischbier preusz. wb. 2, 441ᵇ. Sallmann lex. beiträge z. deutschen mundart in Estland 72ᵇ; vgl. oben schwelen th. 9, sp. 2476. ags. forswelan.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1905), Bd. XII,I (1956), Sp. 1202, Z. 9.

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Zitationshilfe
„verschwelen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/verschwelen>, abgerufen am 22.10.2020.

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