Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

versessenheit, f.

versessenheit, f.
vom part. versessen (s. versitzen) abgeleitet; zustand, dasz man lang zu haus, in der enge hockt, sich in einer bestimmten sitzarbeit vergräbt und verliert: es thut mir noth, mich wieder einmal auszulüften nach der versessenheit der letzten wochen (P. Heyse); weltlosigkeit, versessenheit, stagnation. Vischer auch einer 2, 246 (1900); einseitige, eigensinnige, leidenschaftliche, blinde hingabe an etwas, die eine freie bewegung ausschlieszt: mit einer wahren versessenheit studiert er sein fach.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1905), Bd. XII,I (1956), Sp. 1282, Z. 64.

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versehrlich verstopfen
Zitationshilfe
„versessenheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/versessenheit>, abgerufen am 22.10.2020.

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