n.
Fundstelle: Lfg. 11 (1914), Bd. XII,I (1956), Sp. 1959, Z. 2
geläufiger ausdruck im parlamentarischen leben, vgl. vertrauensbeweis, -zeichen, -zeugnis: das von einem landtag oder einer sonstigen körperschaft abgegebene urtheil, ob man zu einer bestimmten person vertrauen hege: bekanntlich war das frühere budget auf ein jahr abermals bewilligt, und dieses war, so zu sagen, ein vertrauensvotum Wilh. Grimm an Jacob, briefwechsel 1, 160; selbst die heutigen vertrauensvoten, die ich von der tribüne gehört habe, haben mich kalt gelassen Bismarck polit. reden 4, 178. —
Zitationshilfe
„vertrauensvotum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/vertrauensvotum>, abgerufen am 26.07.2017.

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