Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

verwickeltheit, f.

verwickeltheit, f.,
erst im 19. jh. belegt, compliziertheit: die vorstehende warnung gegen die verwickeltheit der redestellung Grillparzer 15, 156 S.; aus ... scheu vor der ungeheuern schwierigkeit und verwickeltheit der frage Immermann 20, 126 B.; der dichter wird sicher noch einen gewinn ... von der ... groszen verwickeltheit seines vorganges ziehen O. Ludwig ges. schr. 5, 386 Schm.-St.; die stellung Kants in der geschichte des phänomenalismus wird erst hier völlig klar, aber zugleich auch von einer auszerordentlichen verwickeltheit Windelband gesch. d. neueren philos. (1907) 2, 88.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1938), Bd. XII,I (1956), Sp. 2263, Z. 2.

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Zitationshilfe
„verwickeltheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/verwickeltheit>, abgerufen am 16.01.2021.

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