Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wörtelei, f.

wörtelei, f.,
ableitung von wörteln (s. d.) 1) 'stichelei, streiterei', zu wörteln 1: heran, wer händel an mir sucht, ... denn dahin solls ja doch mit euern höhnischen wörteleien endlich kommen Fouqué alts. bilders. (1818) 4, 195; Gerbet Vogtland 437. 2) 'rederei', zu wörteln 2:
ja, bester, überm mond, und unterm mond sogar
... giebt's mancherlei,
wovon nichts träumt die höchste träumerei
der reinen, bloszen baaren wörtelei
Baggesen poet. w. (1836) 4, 139.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1951), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1556, Z. 67.

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wölflein
Zitationshilfe
„wörtelei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%B6rtelei>, abgerufen am 08.08.2020.

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