Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wörtersammlung, f.

wörtersammlung, f.,
seltener wortsammlung. in verschiedener bedeutung. 1) zufrühest, singulär: pleonasmus wortsammlung Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. 5 (1645) 329. 2) 'wortwahl', vereinzelt: da wird keine beredsamkeit, keine runde glätte des perioden ..., keine höfliche wortsamlung nach der mode gehört Herder 6, 42 S. 3) 'wortschatz': die wörtersammlung eines noch rohen volks Engel schr. (1801) 8, 125. 4) meist 'zusammenstellung bestimmter wörter': nach dem alphabet und einigen wörtersammlungen zum buchstabieren und lesen (eines lesebuchs) allg. dt. bibl. (1765) 76, 237. besonders von lexikographischen sammlungen: mein vater und capitain Cook hatten in ihren wörtersammlungen aus der hiesigen sprache jeder einen ganz verschiednen ausdruck aufgezeichnet G. Forster s. schr. (1843) 2, 222; indem ich von jeder solchen (sprache) eigne grammatiken ausgearbeitet und die zusammentragung sehr ansehnlicher wörtersammlungen veranstaltet habe W. v. Humboldt ges. schr. 5, 7 akad.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1951), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1563, Z. 73.

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Zitationshilfe
„wörtersammlung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%B6rtersammlung>, abgerufen am 10.08.2020.

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