Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wörtlichkeit, f.

wörtlichkeit, f.,
bei Stieler in verschiedenen bedeutungen, deren keine im lebendigen sprachgebrauch rückhalt gehabt haben dürfte: volubilitas verborum, copia et abundantia verborum, it. colloquium, sermonis communicatio et commercium. die wörtlichkeit ist gut bey ihm beneficus est oratione; si ad rem: auxilium emortuum est stammb. (1691) 2582. später gelegentlich entsprechend wörtlich 5: zweifelt irgend jemand, dasz ich, was zwischen Rudolf und Marie Godeau sich abspielte, in derselben wörtlichkeit wiedergeben könnte wie das gespräch in Pfeiffering? Th. Mann doktor Faustus (1948) 700. zu wörtlich 7: aber freilich möchte ein übersetzer dieser wörtlichkeit nicht immer getreu bleiben können Fr. A. Wolf verm. schr. u. aufsätze (1802) 357.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1958), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1604, Z. 1.

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wölflein
Zitationshilfe
„wörtlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%B6rtlichkeit>, abgerufen am 14.08.2020.

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