Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wiftig, n.

wiftig, n.,
mit dem suffix der kollektiva (ahd. -ahi) von wift 2 abgeleitet, die honigwaben in einem bienenstock bezeichnend: feccia della cera wifftig vom honig Hulsius dict. (1618) 2, 149ᵇ; mahle deszwegen: einen immenstokk mit seinem wifftig Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. (1641) 8, 119; nehmet ein halb loth des sogenannten wifftigs aus einem bienenstock Marperger haar- u. federhandel (1717) 73; dasjenige honig, welches aus dem wiftig oder beulen fliesset, ehe es zum feuerkommt, ist das beste allg. haush.-lex. (1749) 1, 224ᵃ; wabe ... im würtembergischen sagt man die wafe, zu Nürnberg das wiftig Popowitsch versuch (1780) 589; wabe, wachsscheibe, ros, wafel, wüftig, getäfel, deist, werk, flön Weber ökon. lex., suppl. (1844) 114.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1639, Z. 26.

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wölflein
Zitationshilfe
„wüftig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCftig>, abgerufen am 04.08.2020.

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