Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wülstchen, n.

wülstchen, n.,
dim. zu wulst: das eigentliche princip der bewegung dieser pflanze ruht in der aufschwellung, welche sich an der base des blattstieles befindet, und an der einfügung der blätter durch die pinnules. dieses wülstchen wird gebildet durch die entwickelung des rinden-parenchyms Göthe II 7, 46 W.; zwischen dem vorder- und hinterschafte (des schuhes) ist in beiden seitennäthen ein lederstreifchen ... eingenäht, welches zu einer verzierung, dem sogenannten wülstchen oder würstchen bestimmt ist Prechtl technol. encycl. (1830) 14, 189; ein zwischen den fingern geformtes wülstchen fein geschnittenen tabaks Brockhaus konvers.-lex. (¹⁴1908) 4, 260ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1958), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1760, Z. 5.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
wölflein
Zitationshilfe
„wülstchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BClstchen>, abgerufen am 15.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)