Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wülstlein, n.

wülstlein, n.,
kleiner wulst, schwellung, geschwulst, länglichrunder gegenstand; kleiderborte: pessi foeminarum medicamenta que̜ in molli lana naturalibus conduntur wülschlen Pinicianus prompt. (1516) G 1ᵇ; fimbria ... der saum, der eusserste borten oder zerschnitten gebräm am kleid, ein wuͦlstlein, verstöslein Corvinus fons latin. (1646) 340 (richtig: 350); wülstlein oder vorstöszlein Duez nomencl. (1664) 695ᵃ; wülstlein Rädlein dt.-it.-frz. (1711) 1077ᵃ. literarisch: der huͦff nicht anders ist dann wülschlin vnnd ... dickin der zugadern Herold-Forer Gesners thierb. (1563) 51; klaib jme ein wülschlein von hafenlaim inwendig da die nägel stecken, gerings vmb den kern herumb Seuter roszarznei (1588) 366; mit einem wülstle von tuch vermacht (1729) bei Fischer schwäb. 6, 970.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1959), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1761, Z. 61.

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wölflein
Zitationshilfe
„wülstlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BClstlein>, abgerufen am 06.05.2021.

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