Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

wündleln, n.

wündleln, n.,
dim. zu wunde (in neuerer sprache nicht mehr üblich): du wilt ein klein wundelin an dinem nechsten heilen unt slechst im zwo oder drije grösser do bi Tauler pred. 261, 2 Vetter; starb ellendiglich in grosser vngedult vnd verzweiflung an einem kleinen wündlin S. Franck Germ. chron. (1538) 186ᵇ; besagte spinnen ... kleine wündlein machen Harsdörffer teutscher secretar. (1656) 2, 643. lexikalisch: wundlein vulnusculum, sauciatio levis, vulneratio sine profunditate Stieler stammb. (1691) 1389; Steinbach dt. wb. (1734) 2, 1044. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2009, Z. 6.

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wölflein
Zitationshilfe
„wündleln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/w%C3%BCndleln>, abgerufen am 04.08.2020.

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